Samstag, 31. Juli 2010

Rangitoto Island















Samstag 31.07.2010
Es ging früh halb 9 los Richtung Pear 2 wo unsere Fähre zur Vulkaninsel Rangitito 9:15 ablegte und wir hatten Glück es war herrliches Wetter. Nach 25 min betraten wir dann zum ersten Mal die Insel und machten uns nach den ersten Fotosessions so gleich daran Richtung Gipfel zu marschieren, der auch nach ca. einer Stunde erreicht wurde, wofür wir mit einem Atemberaubenden Blick über Auckland und Umgebung belohnt wurden. Danach erkundeten wir noch eifrig Höhlen und alle möglichen Pfade bevor wir uns auf den langen Rundweg um den Vulkan machten, zwischendurch machten wir uns aufgrund der wechselnden Zeiten auf den Beschilderungen schon verrückt das wir es nicht rechtzeitig zur Fähre schaffen und die Nacht auf der Insel verbringen müssen, da es die letzte Fähre nach Auckland war. Helmut und ich gingen strammen Schrittes voran bis uns die Füße glühten und mussten kurz vorm Ziel feststellen das ein für 2,5 Stunden geplanter Weg auch in 1,5 Stunden zu bewältigen ist, also hatten wir noch ein ganze Weile Zeit und machten es uns Gemütlich bis die anderen eintrafen, wo wir dann auch schon die erste verletzte zu beklagen hatten, Sandras Knie hatte nach den Anstrengungen aufgegeben und wir mussten Sie stützen. Wieder in Auckland angekommen halfen wir Ihr ins Hotel von wo aus Sie mit dem Taxi Richtung Hospital startete, wir hoffen mal das Sie wieder fit wird und es nichts Schlimmeres ist. Heut Abend ist dann erstmal wieder Rugby angesagt, Australien gegen Neuseeland im Three Nations Cup.

Willkommensparty

Donnerstag 29.07.2010
Als erstes stand auf dem Tagesplan unsere Probleme mit den Fächern zu lösen, also ging es mal wieder zu Kenneth der uns offensichtlich schon vermisst hatte, da er so Ironisch sagte „ I don´t see you guys a long time“ und dabei verschmitzt lächelte. Also erklärten wir ihm das wir ein neues Fach brauchen für Illumination Engineering und zeigten Ihm drei auserwählte, das erste gab es nicht mehr mangels an Teilnahme und das Zweite war voll, also viel uns die Wahl relativ einfach, es wurde Drawing und Design, gute alte Grundlagen aus dem ersten Semester in Zwickau bekannt, ich sage nur Schrauben Lori, juhu! Abends war es dann endlich so weit, die offizielle Semesterauftaktfeier zur Begrüßung aller Internationalen Studenten stand auf dem Programm, mit Freigetränken und Essen, es wurde ein kleines Pub, geeignet für 80 Leute, es waren ca. 140 dort, aus den Freigetränken wurde eine Freikarte für ein Bier und das Essen wurde ein Snack für den man 45 min anstehen musste. Aber gut soviel zum negativen, wo alle anstanden nutzten Bastl und Ich die Gelegenheit die freie Bar für unsere Bedürfnisse zu nutzen, ach bevor er vermisst wird Helm war leider fix und alle zu Hause geblieben, wir tranken uns fit für die Englische Sprache und das gelang gut, ich lernte den Abend wirklich mal jede menge Leute aus allen Nationen kennen, von China über Dänemark und die USA bis zu meinen Trinkfreunden aus Finnland und als dann die letzten Leute noch in eine Disco weiterzogen, gingen ich und Bastl doch lieber Richtung Heimat wo ich dann auch auf dem Boden vor der Couch zum erliegen kam, aber die netten Kollegen haben mir dann doch noch ins Bett geholfen, man sieht die Wg funktioniert und damit noch kurz zu Freitag der war sehr ruhig und dunkel.

Ruhigere Tage

Montag 26.07.2010
Ganz kurz, es passierte nicht viel, aber trotzdem etwas wichtiges, wir fanden endlich den Asiatischen Obst und Gemüsehändler unserer Wahl. Wir hatten schon öfter davon gehört das es sehr günstige Märkte geben soll, aber bisher hatten wir sie nicht gefunden und siehe da es gab wirklich erstklassige Waren für ca. ein drittel des Supermarktpreises. Also stand doch wieder Obst auf dem Speiseplan!

Dienstag 27.07.2010
Für diesen Tag hatten wir uns am Orientierungstag zu einem Kostenlosen Barbecue eingeschrieben, also gingen wir dort gegen 18 Uhr mal hin und wie sollte es auch sein, es war zwar Kostenlos aber eine Kirchliche Veranstaltung, juhu..., wir gingen trotzdem hinein spielten ein bisschen Tischfussball, da tat mir mal wieder meine Schulter weh, also ich glaub das dauert noch eine ganze Weile. Als dann zum Essen gerufen wurde ließen wir uns ein bisschen Zeit und dachten wir nehmen uns in Ruhe etwas, nix wars, alles war alle, einzig und alleine zwei ekelhafte Presswürste mit Ketchup bleiben uns, gepriesen sei die Thüringer Bratwurst sag ich nur, also gingen wir heim und kochten selber noch etwas vernünftiges.

Mittwoch 28.07.2010
Mal wieder Maori Vorlesungstag von 14-20 Uhr und diesmal auch in der richtigen Vorlesung die uns eigentlich auch ganz gut gefallen hat und dann gingen abends auch schnell die Lichter aus.

Montag, 26. Juli 2010

One Tree Hill

Sonntag 25.07.2010


Nach einem mal wieder müden Tagesbeginn, machten wir uns gegen 15 Uhr aufgrund des schönen Wetters dran den One Tree Hill zu erkunden und es sollte sich lohnen. Dort fanden wir einen riesigen grünen Park vor mit Bäumen die schon ein bisschen Dschungel Feeling verbreiteten und ansonsten erinnerte die sehr grüne Landschaft schon an Hobithausen aus Herr der Ringe, wir machten uns gleich daran die 183m zu erklimmen, es ging über Stock und Stein und ich denke nach einer halben Stunde waren wir oben. Es war herrliches Wetter und vor allem mal wieder eine super Aussicht, die Geschmack auf mehr macht, wir genossen das schöne Wetter und als die Sonne unterging machten wir uns mal wieder heim um einen ruhigeren Abend zu verleben, als die Nächte vorher.

Samstag, 24. Juli 2010

Rugby Ponsonby against the Grammer Craftons




Samstag 24.07.2010
Heut hatten wir uns mit Andre zum Rugby Spiel im Mount Eden Park Stadium verabredet, allerdings lagen wir nach der langen Pub Nacht mal wieder sehr lange im Bett und sollten 13:15 schon bei Andre in New Market sein, Bastl weckte mich 12:15, Lust hat ich keine, aber das schöne Wetter half dabei mich auf zu rappeln. Wir waren dann pünktlich bei Andre und nach anfänglichen Schwierigkeiten welcher Bus uns denn dort hinbringt fanden wir heraus dass wir mit dem Zug in 5 min dort sind und los ging es. Vor Ort gab es mal wieder eine Positive Überraschung, juhu Kostenloser Eintritt, daraufhin investierten wir das gesparte Geld gleich mal in einen Hot Dog und nen Bier und genossen die zweimal 40 min Spielzeit. Am Ende kann man sagen das es da richtig zur Sache geht, man muss das schon mal gesehen haben, aber vom Hocker hat es mich trotzdem nicht gerissen, wird wohl dem Fuß – und Radball treu bleiben ;).
Ach ja Ponsonby hat 30:19 gewonnen!

Bildungstag im Auckland War Memorial Museum

Gotteshaus der Maori



Freitag 23.07.2010
Ich würde sagen das Wetter war miserabel, es schüttete wie aus Kannen, aber den ganzen Tag in der Wohnung rum hocken wollten wir auch nicht, also machten wir uns fertig und legten einen Museumstag ein und besuchten das Auckland War Memorial Museum. Dort angekommen gab es mal wieder eine positive Überraschung, für Studenten kostenlos wurde uns an der Kasse gesagt, also gingen wir gut gelaunt hinein und sahen uns ein bisl die Geschichte der Maori an. Da wir allerdings wie üblich erst relativ spät zu Potte kamen und das Museum wirklich viel zu bieten hat, werden wir wohl nochmal hinschauen, ist ja eh kostenlos. Zu hause angekommen kümmerten wir uns mal wieder um das leibliche wohl, Spaghetti mit Lauchcreme Soße standen auf dem Programm, muss sagen haben meine beiden Köche mal wieder super hinbekommen. Allerdings wurden wir genau wo alles fertig war vom lauten Alarm der Feuersirene unterbrochen, schauten uns ein bisl um und merkten das es kein Spaß war und verließen unser Apartment, allerdings in weißer Vorrausicht nicht ohne Bier. Draußen bekamen wir schnell mit das es nicht weiter schlimm sein kann, genossen die Show mit einem Bierchen in der Hand und nach 10 min waren die Feuerwehrleute auch schon wieder fertig, da hatte wohl jemand trotz Feuermelder an der Decke probiert im Apartment zu Rauchen…, also gings wieder ein und es konnte in Ruhe gegessen werden. Später wollten wir dann nochmal zu einer Veranstaltung auf dem Uni Gelände, die für Studenten kostenlos war, nach einer übelsten Kontrolle, ich wurde insgesamt 3 mal von verschieden Türstehern überprüft waren wir endlich angekommen und nachdem wir uns ein Bier organisiert hatten mussten wir schnell feststellen das mit dem deutschen Timing gegen 23 Uhr auf ne Party zu gehen hier nicht viel anzufangen ist. Als wir dabei waren unser Bier zu genießen wurde bereits das letzte Lied gespielt und alle verließen Fluchtartig das Gelände und dann kamen auch schon die Securitys und fegten uns heraus, enttäuscht gingen wir Richtung Stadt und zogen noch durch die Pubs, also da muss man wieder sagen ist immer was los!

Freitag, 23. Juli 2010

Tag 2 des Studiums

Mittwoch 21.07.2010
So dann mal auf in Tag 2 des Studiums, 14 Uhr ging es weiter mit Kite Whaiao Introduction to Maori Society, da wurden wir erstmal wieder mit der Sprache der Maori konfrontiert, zuerst als Begrüßung und dann mit einem Gebet, da dachten wir schon es wird die ganze Zeit so gesprochen, aber dann ging es langsam mit Englisch weiter. Da wurde uns erstmal ne Stunde erklärt was auf uns zu kommt, unter anderem zwei Essays und eine Power Point Präsentation zum Schluss, dann kam noch ein Video über die Entstehung der Maori Kultur und halb 5 wurden wir entlassen und waren mal wieder nicht mehr so sicher ob das für uns ist. Um 5 ging es direkt weiter mit dem Zweiten Maori Fach Te Ara Pou Leadership, da war Treffpunkt in der Maere Hall der Maori Kultur nachempfunden, dort hieß es Schuhe ausziehen und sich einen Platz in der Runde auf dem Boden suchen. Es dauerte nicht lange da hatte sich schon mal wieder ein großer deutscher Block von ca. 10 Mann gefunden, der allerdings auch schnell wieder getrennt wurde, jeder bekam eine Karte mit Maori Texten (Hallo, Wie heißt du?, Ich bin Uwe, Wo kommt deine Familie her? Und zu welcher Gruppe gehörst du?, Ich war ein Whero, was Rot bedeutete), daraufhin suchte man sich jemand im Raum begrüßte Ihn mit den entsprechenden Texten um herauszufinden ob man in derselben Gruppe ist, bis sich alle gefunden hatten. Dann stellten wir uns innerhalb der Gruppe nochmal einander vor und bekamen 10 min um uns eine Choreographie zu unsere Farbe Rot zu überlegen, wir einigten uns schnell darauf das zu Rot Feuer passt, daraufhin wurden die 3 Mädels als das Feuer eingeteilt und die 4 Jungs in zwei Löschfahrzeuge und zwei Feuerwehrmänner, ich war Feuerwehrmann und hab den Brand bekämpft. Nun ging es mit einem endlosen Fragebogen weiter, auf dem man sich selber einschätzen musste, es waren 40 Fragen mit jeweils 4 Antwort Möglichkeiten und wir hatten ca. eine viertel Stunde Zeit, die ich glaube schon brauchte um alles zu verstehen… und zum Abschluss gab es dann noch einige Erklärungen, dann durften wir gehen. Ich würde sagen wir gingen mit gemischten Gefühlen, war zwar ganz lustig, aber obs was für uns ist, da werden wir sehen. Inzwischen war es ja schon kurz vor neun und es wartete der eigentliche Festakt zu Hause, Krautrouladen die Helm und Bastl am Vorabend gezaubert hatten, kurzerhand wurden noch unsere deutschen Freunde Felix und Elli eingeladen und es wurde ein Festschmaus, man konnte speziell unseren beiden Gästen ansehen wie sehr sie es genossen mal wieder etwas richtiges zu Essen zu bekommen, nach all dem Fastfood!

Dienstag, 20. Juli 2010

die ersten Vorlesungen

Dienstag 20.07.2010
Erster richtiger Studientag, um 10 gings aus dem Bett und kurz vor halb 12 Richtung Uni, da haben wir noch schnell die Karten für die Semesterauftaktparty bei Kenneth geholt und dann gings zu unserm ersten Fach Illumination Engineering. Um 12 ging es los und 5 min nach 12 waren wir schon fertig, der Dozent bat uns kurz in den Nebenraum und erklärte uns das die Grundlagen für dieses Fach bereits im letzten Semester erlernt wurden und legte uns nahe das wir nochmal nach etwas anderem schauen sollten, das es verdammt hart werden würde…,daraufhin zogen wir von dannen und suchten mal wieder in der Bibo nach einem neuen Fach. Um 17 Uhr gings dann weiter mit CAD & Manufacturing and CAD and Analysis, da fingen wir wieder mit dem einmal eins der Konstruktion an und diesmal das ganze mit SolidWorks, ebenfalls von DassaultSystemes , was uns vorkam wie eine schlechte Kopie von unserem früheren Konstruktionsprogramm CatiaV5. Kurz nach 20 Uhr zogen wir enttäuscht von dannen und gingen mal wieder nochmal schnell einkaufen, womit wir dann schon bei 440 $ seit letztem Donnerstag wären für rein alltägliche dinge. Und morgen geht’s dann weiter mit unseren Maori Fächer Leadership und Kulturelles, es kann nur besser werden, ach jetzt ganz aktuell schimpft Helmut schon wieder über das Essen, haben gestern Gehacktes im Markt gekauft zwei zum Preis von einem und jetzt sieht man auch warum, die haben außenherum schönes genommen und innen das alte reingepackt (total graue), echt super hier…

Sonntag, 18. Juli 2010

Sightseeing at Kelly Tarlton´s Underwaterworld and Party with the International Student Support Team











Samstag 17.07.2010
Ich war mal wieder pünktlich gegen halb 9 wach als die Eingangstür des Öfteren auf und zu flog, um 9 sollte dann nochmal ein Monteur kommen um die Heizspirale im Bad zu wechseln, doch es sollte sich zeigen wir warteten mal wieder vergebens. Wir machten erstmal in Ruhe Frühstück und Duschten, bis 12 war immer noch kein Monteur da, kurz vor 13 Uhr machten wir uns dann von dannen und zogen aus Aucklands Unterwasserwelt kennen zu lernen. Dazu gingen wir zum Skytower, wo uns ein kostenloser Shuttelbus mit Hai Outfit erwartete und zu Kelly Tarlton´s Underwater World brachte, ja der war wirklich kostenlos „unbelievable“!!! Dort angekommen stellten wir relativ schnell fest das wirklich 15 min Busfahrt reichen um endlich mal schöne Seiten von Auckland zu sehen und sahen uns erstmal ein bisl um. Dann ging es mit Studentenrabatt, bedeutet hier für jeden 13€ hinein und wir wurden auf jeden fall nicht enttäuscht, es gab von allem etwas zu sehen, Pinguine, Haie, Rochen und nach ca. 2 Stunden hatten waren wir durch. Dann ging es wieder nach Hause, wo noch schnell ein Essen gezaubert wurde, nach dem wir uns noch das Rugby Spiel der All Blacks ansahen und dann ging es mal wieder in den Pub, unser Studienbetreuer hatte eingeladen…und das sollte der bisher wohl verrückteste Abend werden! Im Pub war die Hölle los und als Bastl mal wieder mit den anderen Rauchen war kamen Sie mit unseren Internationalen Studentenbetreuern ins Gespräch die uns dann kurzerhand mal in ihr Apartment zum Sing Star einluden. Dort angekommen ging es auch gleich los, es wurde gesungen und getrunken, denke mal ich hab jedes Duell verloren, aber das war egal, es war einfach super lustig dort und ich glaub meinem Englisch hats auch nicht geschadet. Ende dürfte dann irgendwann nach um 5 gewesen sein und heut ist natürlich mal wieder Ruhetag, aber ist ja auch Sonntag, ach und ich hab nicht mal viel Geld ausgegeben, grade mal 12€, ist doch gut oder?

Freitag, 16. Juli 2010

Waschtag

Der Mechaniker unseres Vertrauens, mit Hammer und Meißel...


Der Freitag startete dann gegen 11 Uhr mit dem Besuch des Mechanikers um die defekte Bad Tür zu reparieren, was sich sehr schwierig gestaltete und bis gegen 13 Uhr hinzog, ich und Bastl beobachteten das ganze, Helmut allerdings ließ sich nicht stören und schlief, bis seine Tür an der Reihe war *grins*. Wir machten dann noch in Ruhe Frühstück, genossen unsere Dusche und begannen dann unsere Wäscheberge abzuarbeiten, da wir ja nun im Besitz einer Waschmaschine und Trockners sind, dann gab es sogar noch Bettlaken und jetzt so gegen 16:30 wäscht es immer noch und von Koscha mit seiner Checkliste gab es auch noch nix neues, weitere tolle Neuigkeiten später, ach was ich noch vergessen hab Bastl und ich haben Kassensturz gemacht, sind jetzt mal läppische 1000€ in zwei Wochen gewesen und das wo wir nur einmal weg waren, all unsere Hoffnungen liegen nun darauf das wir nächsten Monat endlich Bafög bekommen sonst wird’s eng…

Donnerstag juhu Umzug ins neue Apartment, dachten wir jedenfalls...





Donnerstag früh gabs dann vorm Auszug noch ein Frühstück mit Sima unserer Vermieterin und zum Abschluss noch die Bezahlung einer Strafgebühr von 25$ pro Person da wir vor den verabredeten 4 Wochen ausgezogen sind…und dann ging es bei schönsten Wetter Richtung Stadt wo wir uns im Mayers Park auf einer Bank niederließen um die weiteren 3 Stunden mit unseren Koffern bis zum Einzug in unser neues Apartment um 14 Uhr zu überbrücken. Dort angekommen ließ uns der Inder ne ganze Weile warten, als er aber unseren Batzen Geld in der Hand hielt legte er los und ich sag euch der Mann brauch keine Zählmaschine, da war ganz viel Routine drinnen beim rotieren seiner Hände und zum Schluss hatte er das richtige Ergebnis, unglaublich. Dann funkte er noch schnell seine Kollegin an, um Sie zu warnen das wir jetzt Richtung Apartment kommen und dort angekommen trauten wir unseren Augen nicht es sah fast alles noch wie vor 4 tagen aus, nix Reinigung, daraufhin erklärte er uns das der Reinigungsdienst noch nicht da gewesen wäre…, wir hatten dann eh erstmal unseren Termin bei Kenneth und zogen nochmal von dannen, dort angekommen klärten wir endlich mal unseren Konfusen Stundenplan ab und haben jetzt alles so zurecht gebaut das wir nur Dienstag und Mittwoch Unterricht haben . Dann gings zurück zum Apartment wo sich auch weiterhin nicht getan hatte und Koscha erklärte uns das er in einer halben Stunde mit der Checkliste kommen würde, das war dann so gegen 15 Uhr, wir machten uns daran das Apartment mit deutscher Gründlichkeit mal genauer unter die Lupe zu nehmen und schauten uns nach einer halben Stunde ziemlich enttäuscht in die Augen, auf dem Teppich waren überall Flecken, einige Lampen gingen nich, Bastl und Helm saßen im Bad fest weil die Tür total defekt war, einfach nichts sah wirklich gereinigt aus und einiges Versprochenes wie Radiator, Bettzeug oder zweiten Flachbildschirm gab es nicht…, gegen 16:30, wie gesagt er wollte in einer halben Stunde wieder da sein kam dann Koscha wieder mit der Checkliste. Zu dem Zeitpunkt hatten wir schon unsere eigene Problemliste erstellt, mit der besagten deutschen Gründlichkeit, woraufhin wir bis 18 Uhr mit Ihm die Wohnung begutachteten um alles abzuklären, dann verließ er uns mit dem Kommentar „ I come back“ um uns noch verschieden Defekte Sachen zu bringen und ganz wichtig Bettwäsche. Gegen 20 Uhr wurden wir langsam unruhig und gingen vor ins Office woraufhin uns sein Kollege sagte das Koscha bereits 19 Uhr nach Hause gegangen wäre und er uns auch keine Bettwäsche geben könnte…, nach Minuten langer Diskussion zogen wir wütend von dannen und gingen Einkaufen um alles nötige für die Wohnung heran zu schaffen, nach wieder fast 2 Stunden im verzweifelter Essenssuche im Markt waren wir fertig und zu Buche standen unglaubliche 248 $ auf der Ausgabenseite und irgendwie hatten wir soviele Sachen, das wir gar nicht wussten wie wir das alles heim bringen, voll bepackt Steuerten wir Richtung Queen Street der absoluten Party und Einkaufsmeile und noch 1,3 km nach Haus, nach ca. 600m Riss die erste Tüte und wir legten einen Not stop ein, in unserer Nähe stand ein leerer Einkaufskorb und neben uns zwei Securities die uns schon ne ganze weile gefolgt waren und uns lächelnd ansprachen wir sollten doch den leeren Korb nehmen um unsere Sachen Heimzubringen und dann irgendwo stehen lassen, gesagt getan luden wir alles in den Wagen und ich schob ihn die Queen Street entlang, daraufhin kamen uns nur noch lachende Leute entgegen, wir waren wohl die Attraktion des Abends auf der Queen Street. Ich meinte dann nur noch zu den anderen jetzt müsste fehlt nur noch das uns jemand bekanntes sieht, prompt ein paar Meter weiter rief es von der anderen Straßenseite und Elly aus Deutschland stand bei uns  daraufhin machten wir noch eine Pause und quatschten ein bisl, dann war es schon gegen halb 1 und wir machten uns auf den Heimweg, dabei gab es noch einen ziemlichen geilen Kommentar, als wir an einem Imbiss vorbeisteuerten meinte der Typ nur „Hey Guys, you´ve got a deal with the cops, right ?“ und Helm meinte nur kurz und trocken „no“ und wir gingen lachend weiter und versuchten schnell die Straße zu verlassen. Zu Hause gabs dann noch eine Mitternachtsmahlzeit und ein Frustbier auf diesen scheiß Tag und dann gings Richtung Bett, wo ich noch einen rießen Fehler machte ich sah mir den Matrazenschoner an und sah einen großen gelblichen fleck und hatte sogar keine Lust mehr schlafen zu gehen…, daraufhin entwickelte ich einen Schlachtplan, legte die Fusselige Decke unter, zog mir Trainingshose, Shirt und Pullover an, außerdem legte ich mein Handtuch über die unbezogenen Kissen, lötete mir noch schnell das Bier herein und wickelte mich in die Überdecke, da war dann gegen 3 Uhr nachts und schlief ein. Früh um 8 war ich dann wieder munter, da ich die Außenwand zur Eingangstür neben meinem Bett hatte, die regelmäßig auf und zu flog, ich konnte sogar durch die Wand das Piepen der Chipkarte zum Öffnen hören…, an war das ne scheiß Nacht!

Mittwoch 15.07.2010nich viel passiert...

Mittwoch haben wir dann den halben Tag verpennt, da es abends ein bisl länger ging und waren dann gegen 15 Uhr startbereit und schauten noch mal bei unserem Betreuer Kenneth vorbei um unsere Probleme mit den Fächern abzuklären, der hatte aber keine Zeit, was bedeutete Termin Donnerstag 14:30. Danach trafen wir uns mal wieder mit unseren Sächsischen Freunden um ihnen unser Hostel zu zeigen damit Sie die letzten Tage bis zum Einzug ins Apartment mal noch unter ordentlichen Bedingungen leben können und erklärten unserer Vermieterin das wir den Tag drauf ausziehen wollen.

zweiter Uni Orientierungstag


Dienstag früh hatten wir dann den Orientierungstag unseres Fachbereiches in der alten Town Hall, dort wurden wusste erstmal keiner wer der richtige Mentor für uns war und in welches Programm sie uns stecken könnten, zum Schluss hatten wir dann gleich zwei Mentoren, die Angie eine Maori und Heaman (Himanshu) einen Inder aus den USA, nach der Einführungsveranstaltung führten die beiden uns dann durch die örtlichen Gegebenheiten der Uni. Dann folgte noch eine Einführungsveranstaltung im Vorlesungssaal speziell durch unseren Fachbereichsverantwortlichen der allerdings nicht da war, also war das ganze fürn arsch und schnell vorbei, dann gabs noch nen Subwayburger umsonst und wir hatten den ganzen Tag rumgebracht ohne viel erreicht zu haben und zu wissen wo wir nun genau hingehören, ach nich zu vergessen der Helmut bekam von der Maori Angie noch de Telefonnummer wir sollten uns melden wenn wir Probleme haben, man hatte die Schenkel, hätte als Westlerin durchgehen können ;) !

kurzes Päuschen und dann wieder Wohnungssuche

Sonntag war dann natürlich mal wieder reiner Bett Tag, da ging nichts mehr 
Am Montag früh ging es dann beizeiten gegen 9 Uhr mal wieder los auf Wohnungssuche, wir klapperten nochmal alle Apartment Häuser in der Nähe ab, entweder machte keiner auf oder es hieß wir haben nix frei…, das war alles sehr motivierend. Dann gingen wir zu unserem Geheimtipp, den wir Samstag an der Rezeption im Quest Hotel vom ansässigen Koch bekommen hatte, der sich während seiner Mahlzeiten mal kurzerhand 45 min mit uns an seinen Rechner gesetzt hatte um mit uns Wohnungen zu suchen, also freundlich sind se echt de Neuseeländer! Und dieser Tipp brachte uns zumindest die erste Wohnungsbesichtigung ein, allerdings war dies auch wieder nur ein Zweibett Apartment und zu allem Überfluss kamen da extrem hohe Kautionen dazu, so dass wir es innerlich alle relativ schnell abhakten. Danach gab es noch ein paar erfolglose Versuche mehr, bis wir uns gegen Mittag mit den anderen Deutschen trafen und gemeinsam mit Ihnen auf die Suche gingen, der erste Versuch führte uns Richtung Mount Eden, wo wir nach kurzer Telefonischer Recherche erfahren mussten das die Wohnung doch plötzlich teurer war, als inseriert. Daraufhin ging es zu Fuß weitere 30 min weiter zur nächsten Bushaltestelle und mit dem Bus weiter Richtung Vellesley, wo wir ein schönes 6 Mann Haus erwarteten, dort angekommen war natürlich wieder keiner da, bis auf einmal ein Maori der auch dort zur Miete wohnte aus der Tür trat. Der wollte uns dann auch helfen, allerdings war es sehr schwierig seiner Aussprache zu folgen, er meinte der Vermieter wäre selten da und nach langem Überlegen gab er uns dann die Telefonnummer aus dem Office ähnlichen Nebenraum, was natürlich nicht viel brachte wenn nie jemand da ist…, enttäuscht zogen wir von dannen. Bastl hatte dann die Idee einen Zettel zu hinterlassen und siehe da plötzlich hatte der Maori doch noch des Vermieters Nummer, wieder guter Hoffnung riefen wir an und worten gleich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, da auf einmal doch nicht mehr wie inseriert für 6 Leute Platz wäre, aber er wollte etwas organisieren und sich nochmal melden, was bei Neuseeländern aber meist nix zu heißen hat. Wir machten uns wieder auf den Heimweg und machten uns auf den Weg zu unserem letzten Aß im Ärmel unserem Inder bei dem wir uns schon mal ein Apartment angeschaut hatten und nahmen die anderen gleich noch mit hin. Dort angekommen war das bereits inspizierte Apartment Gott sei dank noch frei und wir erklärten Ihm nach einer weiteren Besichtigung das wir es nehmen würden und kurz darauf war es besiegelt mit einer Verbrecherischen Gebühr von 440$ für Ihn, dafür das wir hingekommen sind um uns die Wohnung anzusehen, wir vereinbarten das wir Donnerstag einziehen würden und den Rest des Geldes, nochmal läppische 2640$ Kaution in Bar mitbringen würden.
Sonntag war dann natürlich mal wieder reiner Bett Tag, da ging nichts mehr 
Am Montag früh ging es dann beizeiten gegen 9 Uhr mal wieder los auf Wohnungssuche, wir klapperten nochmal alle Apartment Häuser in der Nähe ab, entweder machte keiner auf oder es hieß wir haben nix frei…, das war alles sehr motivierend. Dann gingen wir zu unserem Geheimtipp, den wir Samstag an der Rezeption im Quest Hotel vom ansässigen Koch bekommen hatte, der sich während seiner Mahlzeiten mal kurzerhand 45 min mit uns an seinen Rechner gesetzt hatte um mit uns Wohnungen zu suchen, also freundlich sind se echt de Neuseeländer! Und dieser Tipp brachte uns zumindest die erste Wohnungsbesichtigung ein, allerdings war dies auch wieder nur ein Zweibett Apartment und zu allem Überfluss kamen da extrem hohe Kautionen dazu, so dass wir es innerlich alle relativ schnell abhakten. Danach gab es noch ein paar erfolglose Versuche mehr, bis wir uns gegen Mittag mit den anderen Deutschen trafen und gemeinsam mit Ihnen auf die Suche gingen, der erste Versuch führte uns Richtung Mount Eden, wo wir nach kurzer Telefonischer Recherche erfahren mussten das die Wohnung doch plötzlich teurer war, als inseriert. Daraufhin ging es zu Fuß weitere 30 min weiter zur nächsten Bushaltestelle und mit dem Bus weiter Richtung Vellesley, wo wir ein schönes 6 Mann Haus erwarteten, dort angekommen war natürlich wieder keiner da, bis auf einmal ein Maori der auch dort zur Miete wohnte aus der Tür trat. Der wollte uns dann auch helfen, allerdings war es sehr schwierig seiner Aussprache zu folgen, er meinte der Vermieter wäre selten da und nach langem Überlegen gab er uns dann die Telefonnummer aus dem Office ähnlichen Nebenraum, was natürlich nicht viel brachte wenn nie jemand da ist…, enttäuscht zogen wir von dannen. Bastl hatte dann die Idee einen Zettel zu hinterlassen und siehe da plötzlich hatte der Maori doch noch des Vermieters Nummer, wieder guter Hoffnung riefen wir an und worten gleich wieder auf den Boden der Tatsachen geholt, da auf einmal doch nicht mehr wie inseriert für 6 Leute Platz wäre, aber er wollte etwas organisieren und sich nochmal melden, was bei Neuseeländern aber meist nix zu heißen hat. Wir machten uns wieder auf den Heimweg und machten uns auf den Weg zu unserem letzten Aß im Ärmel unserem Inder bei dem wir uns schon mal ein Apartment angeschaut hatten und nahmen die anderen gleich noch mit hin. Dort angekommen war das bereits inspizierte Apartment Gott sei dank noch frei und wir erklärten Ihm nach einer weiteren Besichtigung das wir es nehmen würden und kurz darauf war es besiegelt mit einer Verbrecherischen Gebühr von 440$ für Ihn, dafür das wir hingekommen sind um uns die Wohnung anzusehen, wir vereinbarten das wir Donnerstag einziehen würden und den Rest des Geldes, nochmal läppische 2640$ Kaution in Bar mitbringen würden.

Mittwoch, 14. Juli 2010

Sightseeing Mount Eden + erste und bisher einzigste Party





Samstag (10 Juli) gings dann mal wieder in den Supermarkt, in der Hoffnung etwas essbares zu finden, was schmeckt und auch bezahlbar ist, nach mal wieder ewigen durch die Gänge geeirre hatten wir dann langsam unsere Liste abgearbeitet, Bier war inzwischen schon gestrichen, einfach zu teuer. Samstag Abend gings dann zum ersten mal richtig auf die Piste, eingeladen von unserem Studienbetreuer zum Rugby schauen im Irish Pub, da gabs dann mal wieder ein paar Bier, das Spiel war lustig anzuschauen, geil wie die sich gegenseitig auf de Fresse hauen und zum Schluss spielte noch die Band unseres Studienbetreuers und es wurde ein bisl getanzt, so ca. bis 2 denk ich , cooler Typ der Kenneth muss ich sagen. Auf dem Heimweg gings dann nochmal über die Karangahape Rd eine Partymeile hier, da gabs alles Transen und so weiter, da haben wir durch unser Kumpel Andre nochmal kurz nen Abstecher in ne disse gemacht und dann gings aber gegen 3 ganz schnell heim und ab ins Bett, sogar das Deutschland Spiel haben wir verpasst, Schande über uns.
Hier noch ein Nachtrag,diesen Tag haben wir bei bestem Wetter auch as erstemal richtig die Stadt gesehen, wir waren auf Mount Eden, das war echt mal imposant!

Orientationday



Helmut hatte sich erstmal schön Erkältet und Freitag früh stand dann unser großer Tag an der Uni bevor, wo Helm dann leider aufgrund der Erkältung ausgefallen ist. Der Orientierungstag ging 8:45 los und war der erste richtige Lichtblick hier, war echt toll. Jede menge Leute aus der ganzen Welt und alle total interessiert daran dich kennen zu lernen. Am Ende des Tages bekamen wir unsere Studentenausweiße und hatten schon wieder jede menge Deutsche getroffen, gleich im ersten Vorlesungssaal hatten wir den ersten neben uns sitzen , soviel zu unserem Englisch…, eine weiter e Erfahrung war das wir nicht mal an der Universität freies Internet haben, selbst dort müssen wir Geld auf unsere Karte aufladen, ist schon der Hammer. Am Ende eines schönen Tages gab es mal wieder Nudeln im Hostel, ach und vorher natürlich mit Bastl noch nen Bier im Pub, für günstige 6,50$!

Follower