Immer noch ziemlich fertig standen wir um 8 frühs wieder auf, um Kontakt mit der Mietwagen Firma auf zu nehmen und alles weitere abzuklären. Außerdem gingen wir natürlich noch zum Motel Betreiber, um zu fragen ob wir mit unseren Sachen noch ein wenig länger bleiben könnten. Der wusste natürlich schon bescheid, fragte gleich ob das gestern Abend unser Auto war und meinte das wir nun Berühmt in Whangamata wären. Außerdem meinte er noch das wir natürlich unsere Sachen erstmal im Hotel lassen können und nachdem wir von dem Alkoholisierten anderen Fahrer erzählt hatten sagte er trocken, schade das er noch lebt, noch ein Vollidiot mehr über den wir uns ärgern müssen! Die Mietwagen Firma meinte beim Telefonat, wir sollten zum I-Side gehen und mit dem Bus nach Auckland fahren, was aber mit unserem ganzen Gepäck ziemlich schwierig geworden wäre. Also versuchten wir eine andere Möglichkeit zu finden, riefen unseren Freund Felix in Auckland an, der sich sofort bereit erklärte uns abzuholen, allerdings kein Auto besaß. Also riefen wir wieder die Mietwagen Firma an, fragten ob unser Freund Felix ein Auto bekommen könnte um uns abzuholen und siehe da wir bekamen das ok. Nach einem weiteren Telefonat mit Felix war dann alles geklärt und es war nur noch ein Frage der Zeit, bis wir abgeholt würden. Wir gingen dann erstmal zum Abschleppdienst, den wir natürlich nicht gleich fanden, also fragten wir jemand und erlebten wieder die Neuseeländische Freundlichkeit. Der nette Herr fuhr uns gleich mit seinem Auto direkt vor die Tür, wir bedankten uns herzlich und gingen hinein. Die Frau hinter dem Tresen wusste gleich wer wir sind, allerdings musste wir ihr komischer Weise erstmal erklären das wir nicht am Unfall Schuld waren. Nach einem Telefonat mit der Mietwagen Firma, wussten wir das wir nichts weiter bezahlen mussten und waren erstmal ziemlich erleichtert. Daraufhin wollten wir uns noch mal das Auto anschauen, dass hing immer noch draußen am Abschlepper und siehe da unser Freund mit seiner 16 jährigen Mädels Gang war auch gerade da. Wir schauten nach ob auch wirklich alles aus dem Auto raus war und Helmut ging noch mal zu dem Vollidioten rüber, erklärte Ihm was er für einen Mist gebaut hat und das froh sein kann, dass uns nix weiter passiert ist und er noch am Leben ist. Der war daraufhin gleich sehr ruhig und seine Freundin hackte noch ein, dass sie ihm genau das gesagt hätte. Irgendwie hatten wir aber trotzdem das Gefühl das die sich gar nicht im klaren waren, was hier eigentlich passiert war und es kam auch keinerlei Frage ob mit uns eigentlich alles ok ist oder so. Wir ließen es dabei bewenden, gingen noch mal schnell ins nahe New World einkaufen, wo wir vom verpeilten jungen hinter dem Tresen auch gleich wieder erkannt wurden. Allerdings beschlich uns langsam das Gefühl das hier alle denken, dass wir an dem Unfall schuld waren, jedenfalls mussten wir ihm auch wieder erklären das der anderen Schuld war. Am liebsten hätten wir uns den Kerl noch mal zur Brust genommen, oder mal mit seinen Eltern geredet, aber gut die werden es schon noch früh genug erfahren und laut Polizist hat er eh nicht viel zu lachen. Wir schauten dann noch schnell an der Polizei Wache vorbei um sicher zu gehen das Elliot die Fotos erhalten hatte, der war allerdings nicht da, aber die Frau hinter dem Tresen meinte das wir uns keine Gedanken machen bräuchten, alles wäre „easy peacy“. Also machten wir wieder in unser Hotel und kurz darauf rief Felix auch schon an das er da wäre, nach ein paar Minuten hatte Basti ihn dann auch gefunden. Natürlich hatten sie ihm wieder genau dieselbe Hutschachtel, einen Daihatsu Sirion gegeben, in der wir zu dritt mit unserem Gepäck schon Probleme hatten, aber Helmut baute alles Meisterhaft hinein und schon konnte es gegen 15 Uhr los gehen. Da wir bemerkt hatten das Felix eigentlich gar nicht als Fahrer eingetragen war, beschlossen wir das Helmut heimfahren soll. Nach ca. 20 km merkten wir dann, das wir wohl irgendwie scheiße and er Backe haben, Felix hatte auf den 150 km hierher keinerlei Probleme und bei uns fing nun die Motorkontrolllampe an zu blinken. Davon ließen wir uns erstmal nicht verrückt machen, als sie dann aber dauerhaft an blieb und es durch die Lüftung anfing ein wenig zu stinken, fuhren wir erstmal rechts ran. Als wir dann gerade am Motorraum standen und dabei waren alles zu checken, scherte hinter uns ein Abschleppwagen aus voller Fahrt ein. Der Fahrer sprang aus dem Führerhaus und als er Bastls Kamera sah stellte er sich zuerst mit dem Arm posend cool an unser Auto und fragte wie er helfen könnte. Als dann Bastl begann zu Fotografieren sprang er richtig in Pose, wie hier bin ich, euer Helfer in der Not, durch diesen Spaß Vogel besserte sich unsere schlechte Laune schlagartig. Nach kurzem Gespräch beschlossen wir ihm bis nach Thames zu folgen, was eh auf der Strecke lag und das ganze prüfen zu lassen. Das ganze war dann auch schon nach 17 Uhr, eigentlich ja keine typisch Zeit in Neuseeland um noch Dienstleistungen zu erbringen, aber er hatte wohl mit dem Fehlerauslesen noch das schnelle Geld gerochen. Sein Kollege machte sich nach Rücksprache mit unser Mietfirma auch gleich daran, brach allerdings nach kurzer Zeit wieder ab, weil er leider nicht die richtige Software für unser Fahrzeug hatte. Daraufhin schickten sie uns zu einem Kollegen im Ort weiter, der die richtige Software hatte, aber bevor es los ging fragten wir den coolen Typen mit Cowboyhut ob wir noch schnell ein Foto machen könnten. Er meinte nur klar, richtete seinen Bauch, ging in Pose und sagte das er Mike Moore ein origin Kiwi wäre. Dann ging es weiter zum nächsten Fachmann, der den Fehler löschte und uns erklärte das es sich dabei um eine Fehlzündung auf dem 1 Zylinder handelte. Wir bräuchten uns aber keine Sorgen machen und könnten ohne Probleme weiter fahren, gesagt getan ging es los. Die ganze Aktion war zwar sehr Zeit aufwendig gewesen, aber da wir dadurch diesen verrückten Mike Moore kennengelernt hatten hatte es sich gelohnt. In Auckland angekommen, steuerten wir direkt unsere Stamm Pizzeria an und luden Felix als Dankeschön erstmal zum Essen ein. Danach fuhren wir dann auch direkt zu Felix ins Appartment, wo wir ja noch den Rest unserer Sachen zurück gelassen hatten und überlegten eigentlich nur noch wo wir übernachten, da wir unseren Platz im Hostel erst am nächsten Tag hatten. Da seine Mitbewohnerin Sandra eh gerade mit ihrem Freund die Südinsel bereist und Elli Sandras Zimmer übernommen hatte, bot Felix uns an das wir auch im Wohnzimmer übernachten könnten. Da auch Elli nichts dagegen hatte nahmen wir das Angebot natürlich sehr gerne an, damit waren nun endlich alle Probleme gelöst. Hier noch mal ein riesen Dankeschön an Felix für alles und natürlich den Rest der Wg für die Aufbewahrung unserer Sachen, sowie die Übernachtung.
Mittwoch, 17. November 2010
10.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 29
Immer noch ziemlich fertig standen wir um 8 frühs wieder auf, um Kontakt mit der Mietwagen Firma auf zu nehmen und alles weitere abzuklären. Außerdem gingen wir natürlich noch zum Motel Betreiber, um zu fragen ob wir mit unseren Sachen noch ein wenig länger bleiben könnten. Der wusste natürlich schon bescheid, fragte gleich ob das gestern Abend unser Auto war und meinte das wir nun Berühmt in Whangamata wären. Außerdem meinte er noch das wir natürlich unsere Sachen erstmal im Hotel lassen können und nachdem wir von dem Alkoholisierten anderen Fahrer erzählt hatten sagte er trocken, schade das er noch lebt, noch ein Vollidiot mehr über den wir uns ärgern müssen! Die Mietwagen Firma meinte beim Telefonat, wir sollten zum I-Side gehen und mit dem Bus nach Auckland fahren, was aber mit unserem ganzen Gepäck ziemlich schwierig geworden wäre. Also versuchten wir eine andere Möglichkeit zu finden, riefen unseren Freund Felix in Auckland an, der sich sofort bereit erklärte uns abzuholen, allerdings kein Auto besaß. Also riefen wir wieder die Mietwagen Firma an, fragten ob unser Freund Felix ein Auto bekommen könnte um uns abzuholen und siehe da wir bekamen das ok. Nach einem weiteren Telefonat mit Felix war dann alles geklärt und es war nur noch ein Frage der Zeit, bis wir abgeholt würden. Wir gingen dann erstmal zum Abschleppdienst, den wir natürlich nicht gleich fanden, also fragten wir jemand und erlebten wieder die Neuseeländische Freundlichkeit. Der nette Herr fuhr uns gleich mit seinem Auto direkt vor die Tür, wir bedankten uns herzlich und gingen hinein. Die Frau hinter dem Tresen wusste gleich wer wir sind, allerdings musste wir ihr komischer Weise erstmal erklären das wir nicht am Unfall Schuld waren. Nach einem Telefonat mit der Mietwagen Firma, wussten wir das wir nichts weiter bezahlen mussten und waren erstmal ziemlich erleichtert. Daraufhin wollten wir uns noch mal das Auto anschauen, dass hing immer noch draußen am Abschlepper und siehe da unser Freund mit seiner 16 jährigen Mädels Gang war auch gerade da. Wir schauten nach ob auch wirklich alles aus dem Auto raus war und Helmut ging noch mal zu dem Vollidioten rüber, erklärte Ihm was er für einen Mist gebaut hat und das froh sein kann, dass uns nix weiter passiert ist und er noch am Leben ist. Der war daraufhin gleich sehr ruhig und seine Freundin hackte noch ein, dass sie ihm genau das gesagt hätte. Irgendwie hatten wir aber trotzdem das Gefühl das die sich gar nicht im klaren waren, was hier eigentlich passiert war und es kam auch keinerlei Frage ob mit uns eigentlich alles ok ist oder so. Wir ließen es dabei bewenden, gingen noch mal schnell ins nahe New World einkaufen, wo wir vom verpeilten jungen hinter dem Tresen auch gleich wieder erkannt wurden. Allerdings beschlich uns langsam das Gefühl das hier alle denken, dass wir an dem Unfall schuld waren, jedenfalls mussten wir ihm auch wieder erklären das der anderen Schuld war. Am liebsten hätten wir uns den Kerl noch mal zur Brust genommen, oder mal mit seinen Eltern geredet, aber gut die werden es schon noch früh genug erfahren und laut Polizist hat er eh nicht viel zu lachen. Wir schauten dann noch schnell an der Polizei Wache vorbei um sicher zu gehen das Elliot die Fotos erhalten hatte, der war allerdings nicht da, aber die Frau hinter dem Tresen meinte das wir uns keine Gedanken machen bräuchten, alles wäre „easy peacy“. Also machten wir wieder in unser Hotel und kurz darauf rief Felix auch schon an das er da wäre, nach ein paar Minuten hatte Basti ihn dann auch gefunden. Natürlich hatten sie ihm wieder genau dieselbe Hutschachtel, einen Daihatsu Sirion gegeben, in der wir zu dritt mit unserem Gepäck schon Probleme hatten, aber Helmut baute alles Meisterhaft hinein und schon konnte es gegen 15 Uhr los gehen. Da wir bemerkt hatten das Felix eigentlich gar nicht als Fahrer eingetragen war, beschlossen wir das Helmut heimfahren soll. Nach ca. 20 km merkten wir dann, das wir wohl irgendwie scheiße and er Backe haben, Felix hatte auf den 150 km hierher keinerlei Probleme und bei uns fing nun die Motorkontrolllampe an zu blinken. Davon ließen wir uns erstmal nicht verrückt machen, als sie dann aber dauerhaft an blieb und es durch die Lüftung anfing ein wenig zu stinken, fuhren wir erstmal rechts ran. Als wir dann gerade am Motorraum standen und dabei waren alles zu checken, scherte hinter uns ein Abschleppwagen aus voller Fahrt ein. Der Fahrer sprang aus dem Führerhaus und als er Bastls Kamera sah stellte er sich zuerst mit dem Arm posend cool an unser Auto und fragte wie er helfen könnte. Als dann Bastl begann zu Fotografieren sprang er richtig in Pose, wie hier bin ich, euer Helfer in der Not, durch diesen Spaß Vogel besserte sich unsere schlechte Laune schlagartig. Nach kurzem Gespräch beschlossen wir ihm bis nach Thames zu folgen, was eh auf der Strecke lag und das ganze prüfen zu lassen. Das ganze war dann auch schon nach 17 Uhr, eigentlich ja keine typisch Zeit in Neuseeland um noch Dienstleistungen zu erbringen, aber er hatte wohl mit dem Fehlerauslesen noch das schnelle Geld gerochen. Sein Kollege machte sich nach Rücksprache mit unser Mietfirma auch gleich daran, brach allerdings nach kurzer Zeit wieder ab, weil er leider nicht die richtige Software für unser Fahrzeug hatte. Daraufhin schickten sie uns zu einem Kollegen im Ort weiter, der die richtige Software hatte, aber bevor es los ging fragten wir den coolen Typen mit Cowboyhut ob wir noch schnell ein Foto machen könnten. Er meinte nur klar, richtete seinen Bauch, ging in Pose und sagte das er Mike Moore ein origin Kiwi wäre. Dann ging es weiter zum nächsten Fachmann, der den Fehler löschte und uns erklärte das es sich dabei um eine Fehlzündung auf dem 1 Zylinder handelte. Wir bräuchten uns aber keine Sorgen machen und könnten ohne Probleme weiter fahren, gesagt getan ging es los. Die ganze Aktion war zwar sehr Zeit aufwendig gewesen, aber da wir dadurch diesen verrückten Mike Moore kennengelernt hatten hatte es sich gelohnt. In Auckland angekommen, steuerten wir direkt unsere Stamm Pizzeria an und luden Felix als Dankeschön erstmal zum Essen ein. Danach fuhren wir dann auch direkt zu Felix ins Appartment, wo wir ja noch den Rest unserer Sachen zurück gelassen hatten und überlegten eigentlich nur noch wo wir übernachten, da wir unseren Platz im Hostel erst am nächsten Tag hatten. Da seine Mitbewohnerin Sandra eh gerade mit ihrem Freund die Südinsel bereist und Elli Sandras Zimmer übernommen hatte, bot Felix uns an das wir auch im Wohnzimmer übernachten könnten. Da auch Elli nichts dagegen hatte nahmen wir das Angebot natürlich sehr gerne an, damit waren nun endlich alle Probleme gelöst. Hier noch mal ein riesen Dankeschön an Felix für alles und natürlich den Rest der Wg für die Aufbewahrung unserer Sachen, sowie die Übernachtung.
09.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 28
Da wir erst ziemlich spät ins Bett gekommen waren, klingelte der Wecker schon nach 5 Stunden. Es war früh halb 6 und schweine kalt. Über Nacht hatte es noch mal richtig angezogen und da unser Auto zugefroren war, ging es wohl bis in die Minusgrade hinein. Wir packten uns natürlich erstmal warm ein, räumten die Hütte und standen pünktlich am Eingang der Discovery Lodge bereit und warteten auf den Bus. Der kam dann auch gleich und brachte uns nach einem kleinen Check unserer Ausrüstung auch zum Start des Tongario Crossings. Während der Fahrt erklärte er uns dann noch das der Wetterbericht schönes Wetter vorausgesagt hätte, wies uns aber auf die doch zahlreich am Himmel erschienen Wolken hin und meinte nur das Wetterberichte hier nie viel zu bedeuten hätten. Am Start abgesetzt ging es dann auch gleich bei Km 0 los. Die Landschaft sah schon sehr toll aus und der Weg war noch ganz gut präpariert. Ein wenig später artete es dann schon in eine kleine Kletterpartie aus und kurz darauf ging es über jede Menge Treppenstufen richtig steil nach oben. Auf dem mittleren Teil des Aufstieges angekommen, mussten wir erstmal verschnaufen und ich begann auch gleich noch alles Überschüssige auszuziehen, da wir alles drei wie verrückt schwitzten. Beim weiteren Teil des Aufstieges hatte Helmut ganz schön mit der Luft zu kämpfen und wir hielten lieber noch ein paar mal an, bis wir oben am Fuße des Mt. Ngauruhohe (Schicksalsberg aus Herr der Ringe) angekommen erstmal eine richtige Frühstückspause einlegten. Bei der Pause fielen unserem Gehör mal wieder jede Menge Deutsche auf. Die sind echt überall und dann ging es aber mit inzwischen immer mehr Wandersleuten weiter. Wir durchquerten das Tal zwischen dem Vulkan Tongario und Mt. Ngauruhohe. Die Erde war unter der Sonne gerade am auftauen und es wurde richtig schlammig. Den ersten Schnee hatten wir dann auch schon betreten und es kam mal wieder ein kleiner Aufstieg. Oben angekommen, gab es eine tolle Aussicht in das ganze Hinterland, sowie die wirklich krasse Vulkanlandschaft um uns herum. Dann ging es auf der Schulter des Mt. Tongario weiter, von wo aus man einen super Blick auf die dortigen Kraterseen hatte. Zu diesen hatten wir dann einen steilen, nur aus Geröll bestehenden Weg, zu bewältigen. Gerade vor diesem Weg hatte uns der Busfahrer noch gewarnt, da hier wohl die meisten Verletzungen passieren würden. Allerdings kamen wir ohne Probleme unten an und ich war sehr froh, dass ich hohe Wanderschuhe hatte. An den drei kleinen Seen unten lagen noch richtige Eisschollen, überall dampfte es und roch nach faulen Eiern. Wir gingen dann über ein ganzes Stück festen Schnee weiter zum großen Kraterlake, wo wir uns für eine weiter Mahlzeit niederließen. Nach der Stärkung ging es über einen weiteren Anstieg weiter um dann auf einem schmalen Gebirgspfad mit gelegentlicher Schneequerung nur noch nach unten ins Tal auf die andere Seite der Berge zu laufen. Dabei machten wir noch mal an einer DOC Hütte stopp und genossen noch ein bisschen die schöne Aussicht, bevor es dann nur noch steil nach unten ins Tal ging. Mit der Zeit taten uns schon richtig die Kniee weh und die Füße brannten. Nach 7 Stunden hatten wir dann unser Ziel im Tal erreicht, machten es uns auf einer Wiese bequem und warteten auf den Bus. Während wir da so herum lagen, kamen wir uns fast wie in Deutschland vor. Überall um uns herum wurde nur Deutsch gesprochen wurde, echt krass. Dann kam auch endlich unser Bus und brachte uns zurück zur Lodge. Während der Fahrt entnahmen wir einem Gespräch, dass wir wohl auf der Wanderung die deutsche Ruder Nationalmannschaft der Frauen getroffen hatten, die gerade in der Nähe ihre Wettkämpfe hatten. Wir machten uns dann schnell ins Auto und fuhren weiter Richtung Rotorura. Im Wai O Tapu Wonderland wollte Bastl noch schnell ein Souvenir besorgen wollte, wir kamen dort pünktlich 17 Uhr mit der typischen Neuseeländischen Ladenschließzeit an. Bastl rannte noch schnell herein und wurde sogar noch bedient, allerdings gab es sein Souvenir leider nicht mehr. Also ging es weiter, ganz schnell durch Rotorura mit seinem Gestank nach faulen Eiern hindurch bis nach Tauranga, dort hatten wir uns ein schönes Hostel herausgesucht. Als wir dann allerdings an der Rezeption nachgefragt haben, stellte sich leider heraus das es schon voll war, deswegen suchten wir in unsere Broschüre weiter und wurden in Whangamata fündig. Dorthin war es dann zwar noch mal eine Stunde, aber dafür waren wir dann schon mitten in Coromandel, wo wir den letzten Tag noch mal das schöne Wetter am Strand genießen wollten. Dort angekommen checkten wir gegen 21 Uhr ein und beschlossen noch mal schnell in die City zu fahren um nach einem Restaurant zum Abendessen zu schauen. Also fuhren wir aus dem Grundstück, bogen die die erste links ab, fuhren ca. 150m und dann Zitat Possi… „und dann wurde es schräg“ . Bastl und Helmut sahen auf der linken Seite etwas Restaurant ähnliches, also setzte Basti den Blinker um links heranzufahren und wurde langsamer, bevor wir allerdings zum stehen kamen gab es hinten rechts eine heftigen rums. Nach ein paar Sekunden hatte ich dann realisiert das wir damit wohl gerade unseren ersten Autounfall in Neuseeland erlebt hatten. Unser Auto hatte der Stoß mit der linken Seite über die Bordsteinkante hinweg auf die Wiese neben uns katapultiert, ansonsten standen wir aber noch normal in Fahrtrichtung und fragten uns was gerade passiert war. Ich hatte da ich hinten links mit dem ganzen Gepäck neben mir saß, außer dem Stoß nicht viel mitbekommen, sah aber vor uns auf der Straße das andere Auto mit der rechten Fahrerseite zu uns gedreht auf dem Dach liegen. Nach kurzer Zeit kroch dann hinten aus der Heckscheibe ein junger Kerl hinaus und rannte wie angestochen um das Auto, wir waren dann schon ausgestiegen und Helmut fragte ihn Geistesgegenwärtig ob noch jemand im Auto wäre. Er jedoch rannte erstmal weiter unter Schock wie auf Drogen herum und schrie nur „what´s going on? That´s not my fault.“. Nachdem Helmut noch mal eindringlich nachfragte, wussten wir dann das er wohl der Fahrer war und keiner weiter im Auto ist. Danach stellten wir fest das sich hinter uns noch ein Auto mit einer Zeugin befand, die wohl alles gesehen hatte und den jungen vollbrüllte ob er noch ganz glatt wäre. Er hatte sie wohl kurz vorher schon genauso gefährlich überholt und bei uns ist es dann schief gegangen. Nach kurzem Gespräch mit der Frau, wussten wir das sie alles gesehen hatte und als Zeugin bereitstehen würde. Dann allerdings wollte sie urplötzlich weiter, gab uns ihren Namen, Adresse und meinte nur der Polizist würde sie schon kennen. Währenddessen hatte sich schon eine ansehnliche Traube von Menschen um das Geschehen gebildet und die Feuerwehrsirene des Ortes begann laut zu schellen. Nachdem wir nun wussten das es allen beteiligten gut zu gehen schien, befassten wir uns erstmal mit dem Schaden an unserm Auto und Helmut schoss wieder Geistesgegenwärtig Fotos vom ganzen Unfallgeschehen. Dafür das dass Fahrzeug des Unfallverursachers völlig zerstört auf dem Dach vor uns lag, war an unserem erstaunlich wenig zu sehen. Die hintere rechte Seite war dort wo er uns getroffen hatte eingedellt und ansonsten war nicht viel zu sehen, aber da das rechte hintere Rad platt war und schräg stand war eines klar, die Fahrt mit Rühri war hiermit beendet! Nach kurzer Zeit traf dann auch die Feuerwehr, sowie die Ambulanz ein und sperrten alles ab. Immer wieder kamen Leute, fragten ob mit uns alles ok wäre und wie das ganze überhaupt passiert wäre. Der junge Fahrer hüpfte immer noch wie angestochen herum, beteuerte immer wieder das er nicht schuld seit und musste erstmal von den anwesenden beruhigt werden. Inzwischen bekam das ganze langsam Volksfest Charakter und irgendwie bekam man das Gefühl das es sich hier um eine riesen Party handelte. Ein Feuerwehrmann fragte mich wie das alles passiert wäre und meinte dann nur lächelnd, da hätte ich wenigstens richtig was zu erzählen wenn ich wieder heim komme. Nach einer Weile traf dann auch endlich die Polizei ein, allerdings nicht bei uns, nachdem wir uns das ganze eine Weile angeschaut hatten, ergriff Helmut wieder die Regie und ging zu Polizei und Doctor. Er wies den Polizist gerade darauf hin, das der Junge uns ziemlich betrunken vorkam und er doch bitte eine Alkoholkontrolle durchführen sollte, als auch schon der Doc die selbe Aussage tätigte. Basti versuchte derweil unsere Autovermietung zu erreichen, um zu erfahren wie es weiter gehen sollte, danach stand fest wir sollten unser Auto vom AA abschleppen lassen und für alles weiter morgen früh in der Zentrale nachfragen. Währenddessen sprach mich ein junges Mädel alles andere als begeistert an wie das ganze den passiert wäre und es stellte sich heraus, das es wohl ihr Auto war und der Fahrer ihr Freund. Der Abschleppdienst war dann auch eingetroffen, richtete zuerst das andere Fahrzeug auf und zog es mit einer Kette auf den Abschlepper. Der Polizist hatte sich bisher nicht bei uns blicken lassen, aber da Helmut bei ihm war wussten wir das er nun noch mal kurz weg müsste und in einer halben Stunde wieder da war. Die Feuerwehr begann nun die Straße auf Neuseeländische Art zu säubern, das grobe wurde zusammen gekehrt und alles weitere einfach mit dem Feuerwehrschlauch Richtung Abfluss davon gespült. Das bei dem anderen Fahrzeug so ziemlich alles Betriebsstoffe wie Öl und Kühlwasser auf der Straße verteilt waren schien dabei keine Rolle zu spielen, die wurden mit Bremsen Reiniger gelöst und davon gespült. Dazu viel uns dann wieder das vielerorts gesehen Schild auf den Abflüssen „flows to the see“ ein, so viel zum grünen Neuseeland. Nach dem nun alle ihren Spaß gehabt hatten, merkte man dass es jetzt langsam Zeit für den Feierabend war, der Polizist war noch nicht wieder zu sehen und die Feuerwehrleute meinten das wir unser Auto leer machen müssten, damit es der Abschlepper mitnehmen könnte. Eines muss man aber immer wieder betonen, es gibt in Neuseeland sehr viele freundliche und Hilfsbereite Menschen. Eine Frau fragte uns ob wir schon eine Übernachtung hätten und ein Feuerwehrmann holte gerade seinen Pick up um uns mit unseren Sachen zum Motel zu fahren. Daraufhin war alles sehr schnell auf der Ladefläche verstaut und wir machten uns eigentlich nur Gedanken, weil wir ja eigentlich auf den Polizisten warten sollten. Die Feuerwehrmänner meinten aber das sie ihm schon bescheid sagen würden, also konnten wir halbwegs beruhigt zum Motel fahren, bedankten uns bei dem netten Fahrer und räumten erstmal alles rein. Im Hotel angekommen waren wir alle drei immer noch völlig fassungslos und versuchten das gerade geschehene noch mal gemeinsam durch zu gehen. Wir schätzten das dieser Vollidiot uns mit locker 100 km/h an der hinteren rechten Ecke erwischt haben musste und sich durch das gegenlenken an unserem rechten Hinterrad einhackte. Dadurch sahen Basti und Helmut Ihn dann nur noch an uns vorbei durch die Luft fliegen und er überschlug sich Filmreif vor uns und blieb auf dem Dach liegen. Dabei malten wir uns erstmal aus was hätte passieren können, wenn er uns mit unserer kleinen Hutschachtel richtig getroffen hätte, da wär es für mich hinten drin ganz schön eng geworden. Vorher hatten wir uns noch viele Gedanken gemacht, was denn die Mietfirma zum Unfall sagen würde, da dass in Neuseeland alles relativ schwammig ist. Alles in allem waren wir natürlich erstmal ziemlich froh das alles so glimpflich für uns ausgegangen war und keinem etwas passiert war. Außerdem muss der Vollidiot wohl nicht angeschnallt gewesen sein und muss wohl einen Glücksengel gehabt haben das er nur mit ein paar Schrammen da heraus kam. Inzwischen war es nun schon etwa halb 12 abends, aber der Polizist war immer noch nicht da gewesen, wir waren völlig fertig von unserer harten Wanderung, sowie vom gerade erlebten und wollten eigentlich nur noch ins Bett. Basti und ich gingen erstmal duschen und als ich dann wieder heraus kamen war dann der Polizist doch endlich da und saß gerade mit den beiden am Tisch. Der sehr freundliche Polizist Elliot sah aus wie wenn wir ihn direkt aus dem Bett geholt hatten, er saß in Badeschlappen,kurzer Hose, wo die Buchse herausschaute und Mütze mit uns am Tisch. Während des Gespräches bemerkten wir schnell das Polizeiarbeit in Neuseeland wohl anders aussieht, Bilder hatte er keine, da seine Kamera nicht funktioniert hatte und außerdem fragte er uns auch noch nach unserem Kennzeichen. Also zeigten wir ihm schnell unsere Bilder, aus denen er auch gleich noch das Kennzeichen entnehmen konnte. Ansonsten füllte er seinen Bericht mit uns zusammen aus und erklärte uns das der junge Fahrer wohl mehr als das doppelte des erlaubten Alkohollimits hatte, was dann wohl mindestens 1,6 Promille waren. Nachdem er dann alle Daten von uns hatte, fragte er außerdem noch wie das ganze in Deutschland wäre und wie hoch den da die Strafen in Deutschmark wären. Wir schauten uns an, ob er das jetzt ernst meinte und erklärten ihm das in Europa alle Länder eine gemeinsame Einheitswährung, den Euro hätten. Als dann alles geklärt war, verließ er uns mit der Bitte, dass wir ihm die Fotos noch mal zu schicken sollten und wir konnten gegen halb 1 endlich ins Bett gehen.
Dienstag, 16. November 2010
08.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 27
Als erstes stand noch mal ein kleines Sightseeing in New Plymouth auf dem Programm, unsere liebe Herbergsmutter hatte uns wärmstens empfohlen nochmal an die Uferpromenade und zu einem Aussichtsberg zu schauen. Die Uferpromenade mit ihrem Wahrzeichen, einem an einem langen Stiel befestigtes Stielauge sah schon sehr gut aus. Danach ging es noch auf den Aussichtsberg, der wie ein kleiner Vulkankrater aussah und Wahnsinnig steil war, so das man teilweise sogar richtig an Ketten hochklettern musste. Oben angekommen bot sich uns eine wunderbare Aussicht über Hafen und Umgebung, der Mt. Taranaki allerdings hatte leider keine Lust seine volle Pracht zu zeigen, er hüllte sich auch weiterhin in eine Hülle von Wolken. Der Aufstieg hatte sich aber trotzdem gelohnt und der Abstieg wurde dann durch die steilen Passagen auch noch ganz interessant, so das wir uns lieber Rückwärts an den Ketten hinunter ließen. Dann ging es auch schon weiter nach Stratford, wo unser nächstes Ziel der Forgotten World Highway seinen Anfang hatte. Seinen Namen hat er nicht von ungefähr bekommen, da auf ca. 180 km außer der mini Ortschaft Whangamomona unterwegs nicht viel kommt, auch keine Tankstelle. Mit Whangamomona hat es allerdings eine Besonderheit auf sich, als es zu einer Umstrukturierung der Distrikte in Neuseeland kommen sollte weigerten sich die paar Einwohner des Dorfes und haben kurzerhand ihren eigenen Stadtstaat Whangamomona ausgerufen. Nach einer ganzen einsamen Weile auf dem Highway kamen wir dann auch dort an und der Hund war dort wirklich sprichwörtlich begraben. Außer einem Pub in der Dorfmitte und ein paar Häusern rund herum gab es dort nicht viel, das Pub hatte allerdings geöffnet und war auch gleichzeitig die Dorfverwaltung wo wir unsere Staatsbürgerschaft in Whangamomona beantragen konnten. Der Ausweiß kostete uns 5 $ und dazu bekamen wir sogar noch einen Stempel in unseren richtigen Reisepass. Damit waren wir nun offizielle Staatsbürger Whangamomonas und genehmigten uns im Pub erstmal noch einen ordentlichen Whangaburger, nach dem es dann auf dem Highway weiter ging. Dort erwarteten uns von weiter oben noch ein paar atemberaubende Aussichten über eine äußerst Zerklüftete Berglandschaft die wir so auch noch nicht gesehen hatten und auf einer Tafel wurde erklärt das dort wohl mal überall Bäume gestanden hätten, die innerhalb von 15 Jahren entweder gefällt oder Brandgerodet wurden. Auf dem weiteren Weg erwartete uns dann wieder mal ein spezieller Neuseeländischer Tunnel, bei dem wir froh waren nicht mit einem Camper unterwegs zu sein, da er doch sehr schmal und eng war, sowie mal wieder mit Hammer und Meißel gepickt schien. Dann erwarteten uns auch mal wieder noch 16 km Gravel Road mitten durch den Urwald, die wohl auch der Grund gewesen sein dürften das es bei der zweiten Tour aufgrund Straßensperre nicht mit dem Forgotten World Highway geklappt hatte. Nach dem wir dieses wirklich relativ schlechte Stück Straße hinter uns gebracht hatten wurde in Taumaranui noch schnell eingekauft und es ging weiter zum Tongario Crossing. Während der Fahrt mussten wir immer wieder anhalten, das Wetter war richtig toll und im Hintergrund war schon völlig Wolkenfrei die Vulkankette mit Tongario, dem Schicksalsberg und Mt. Ruapehu zu sehen. Dort kamen wir dann gegen 19 Uhr an, fuhren erstmal wieder nach Whakapapa Village hinauf und noch ein bischen weiter zum Ruapehu. Als wir dann gemerkt hatten das sich unsere Übernachtung die Discovery Lodge allerdings weiter unten an der Straße befand kümmerten wir uns lieber erstmal um die Übernachtung und hatten Glück das sie noch dreimal Bettzeug hatten. Wir bezogen eine kleine Hütte auf dem Campingplatz und bereiteten alles für den bevorstehenden harten Tag mit dem Tongario Crossing morgen vor.
07.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 26
Die Lösung kam schneller als gedacht, auf einmal wars doch wieder nur ein quietschen, also fuhren wir erstmal weiter. Nach dem wir getankt hatten ging es zur lieben Katha die sich bereit erklärt hatte uns heut noch ein bisschen die Stadt zu zeigen. Als erstes ging es zu den Red Rocks bei Wellington, danach noch auf den Mt. Victoria um sich mal eine bessere Übersicht über die Stadt zu verschaffen und noch an die Hafenpromenade. Dort gab es ein lecker Eis, bei heute schönstem Wetter und danach noch einen Rundgang durch die Cuba Street inklusive Kaffee. Dann brachten wir die Katha fast pünktlich zu ihrem WG- Kaffeetrinken, wo die anderen schon spaßig meinten "We are worried about you", weil sie Katha nicht erreicht hatten. Wir verabschiedeten uns noch ordentlich von unserer Super Stadt Führerin und machten uns dann noch auf den längeren Weg zum Mt. Taranaki, danke nochmal an die Katha. Der Fahrer des Tages war heute Helmut und man merkte ihm nach den vielen Camper Fahrten den Spaß am Fahren eines Pkws förmlich an, als wir dann irgendwann die ersten Starren Blitzkästen sahen wurde er allerdings vorsichtiger. Das waren übrigens die ersten richtigen Blitzkästen die wir nach ca.10000 km Neuseeland gesehen haben, vorher gabs eigentlich nur Rotlicht Blitzer. Außerhalb der Ortschaften ging es aber weiter zügig voran da wir ja unser Ziel noch erreichen wollten und im Auto wurde Interessenhalber schon lauthals über die Strafen für Blitzer in Neuseeland debattiert. Daraufhin schlug ich mal in Bastls tollen Reiseplaner nach und da standen für 10-15 km/h etwa 80 $ zu Buche, kurz darauf sahen wir auch das erste Polizeifahrzeug und Helmut wurde wieder ein bisschen vorsichtiger, vor allem weil ich vorgelesen hatte das die wohl aus fahrenden Autos aus dem Gegenverkehr heraus blitzen können. Doch nach einer Weile fuhren wir wieder zügig mit der Kraft der dritten Welle an allen anderen vorbei, unglaublich was aus unserem Rühri da raus zu holen war. Das ist übrigens der neue Spitzname für unserer tollen Daihatsu Sirion mit 172000km und seinem Rührhebel zum Schalten. Ein ganzes Stück weiter kam dann aber doch das böse Erwachen, die dritte Welle hatte mal wieder ihren Dienst getan und als wir aus einer Kurve heraus kamen, kam uns ein Polizeiwagen entgegen. Das ganze war ja eigentlich erstmal nicht schlimm, aber einige Meter weiter war er auf einmal wieder hinter uns und kurz vorm Ortseingangsschild von Wanganui ging dann das Blaulicht an. Also stoppten wir und der nette Polizist kam an Helmuts Fenster und fragte ob er sich mit der Höchstgeschwindigkeit in Neuseeland auskenne. Helmut überlegte kurz ob er sich blöd stellen sollte und sagte dann doch, ich denke 100 und daraufhin erklärte der Polizist ihm das er Helmut gerade mit 115 km/h gemessen hätte. Helmut fragte daraufhin wo das denn gewesen wäre und tatsächlich hatten dem Polizisten die paar Sekunden aus dem fahrenden Auto heraus bei der Kurve gereicht, da waren wir schon ein bisl baff. Das schlimmste daran war auch noch das es ganz genau stimmte, wie Helmut dann Zugab, daraufhin gab es einen schönen Strafzettel den wir jetzt an unseren Freund Felix in Auckland schicken lassen, der wird sich wundern und Helmut hatte endlich ein schönes Andenken. Nach dem alles geklärt war sahen wir das ganz auch ein wenig lustig und nutzen das gleich noch zu einem schönen Foto mit Polizei und Helmut, das werden wir ihm sicher einrahmen müssen und ganz ganz sicher noch lange vorhalten, lach. Nach diesem kleinen Schock wurde erstmal gleich noch das nächste Hostel per Telefon gebucht und wir fuhren weiter unserem Ziel New Plymouth und dem Sonnenuntergang entgegen. Dort angekommen erfuhren wir das wir diese Nacht das Zimmer doch nicht alleine hätten, es waren noch zwei Leute dazu gekommen und wie sich auf der Straße herausstellte waren es Schweizer mit gutem Englisch. Im Hostel setzte sich das ganze mal wieder noch mit drei deutschen Mädels fort, also wars doch mal wieder nichts mit Englisch und wie ich heut gehört hab gibt es wohl auch gerade keine Visas mehr für deutsche, da schon 17000 hier sind. Also wenn ihr mich fragt ich bin eindeutig dafür! Morgen werden wir uns dann mal den tollen Mt. Taranaki anschauen, also im vorbeifahren war der 2500 m hohe Vulkan schon der Hammer und danach geht's dann weiter über den Forgotten World Highway, wo wir uns im Stadtstatt Whangamanoa wenn alles klappt noch unsere Staatsbürgerschaft abholen können.
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