Das erste Mal klingelte frühs 6:15 Helmuts Handy, mal wieder versuchte uns wohl jemand von GoZealand zu erreichen, um nach zu fragen wie es uns geht, obwohl die eigentlich wissen sollten das es bei uns noch ziemlich früh war. Dann gegen 8 Uhr klingelte der richtige Wecker, wir machten uns fertig und verließen gegen 10:30 das Hostel um die letzten 30 Kilometer von Blenheim bis zum Fährhafen in Picton zurück zu legen. Gegen 11 Uhr waren wir dort, da der Check in erst 12:10 war entschieden wir uns erst nochmal an die Uferpromenade zu schauen und genossen dort noch ein bisschen das wieder relativ schöne Wetter. Danach ging es dann zum Check in und wir reihten uns in eine lange Pkw Schlange ein und warteten auf die ca. 50 Minuten verspätete Fähre. Mit dieser Verspätung und der Ankündigung des Kapitäns das die See mal wieder ein bisschen rauer wäre ging es dann weiter durch den Queen Charlotte Sound Richtung Wellington. Wir machten es uns auf dem Sonnendeck gemütlich und genossen den Ausblick durch die Marlborough Sounds, allerdings wurde es dann schon relativ schnell ziemlich Stürmisch an Deck und als es dann auf das offene Meer raus ging wurden wir sogar aufgefordert nach innen zu gehen. Dem leisteten wir natürlich folge und merkten auch relativ schnell warum, es wurde wirklich richtig rau und diese riesen Fähre wurde regelrecht hin - und her geschleudert. Wir gingen ganz vor im Deck zu den Aussichtfenstern, schauten uns an wie die Fähre, die Wellen hoch und runter fuhr, wobei es richtig zur Sache ging. Nach einer Weile hielten Basti und ich das ganze schon nicht mehr aus und hatten ein nicht für möglich gehaltenes Deja-vu, wir fühlten uns irgendwie schon wieder wie in Kaikoura auf der Wal watching Tour. Also gingen wir schnell ganz hinter ins Deck und machten es uns stehend an einer Bar gemütlich, natürlich ohne etwas zu trinken und hofften das uns nicht schon wieder eine Kotz tour bevorsteht. Während wir das so standen, bemerkten wir auch schon die Aktivität des Personals, das mit den bekannten Papiertüten in den vorderen Teil des Decks eilte, wo sich wahrscheinlich gerade das zweite Kaikoura abspielte. Nach einer Weile kam dann auch Helmut mal wieder bei uns vorbei und bestätigte uns das bereits vermutete und wollte sich dann trotz des rauen Seeganges mal an einem Toilettengang probieren. Basti und ich beobachteten weiter die Umgebung, man sah jede Menge Leute Richtung Klo gehen, eine schaffte es wohl nur noch zum Blumen Kübel und hinter der Bar gingen jede Menge Gläser und Flaschen zu Bruch. Einige Male tauchte das Schiff wohl so hart ins Wasser ein das es die ganze Bar zum Vibrieren brachte und es richtig schepperte. Mir ging es diesmal allerdings relativ gut, ich hatte sogar langsam Spass an dem ganzen und ging nochmal nach vorne um mir das ganze richtig anzusehen, Basti allerdings sehnte schon das Ende der Fahrt herbei. Als ich vorne angekommen war ging es auch wirklich richtig zur Sache, das Schiff wippte unglaublich hoch und runter, ich hätte mir nie träumen lassen das ein so großes Schiff letztendlich auch nur ein kleiner Spielball der Natur ist. Als ich dann wieder bei Bastl war tauchte dann auch Helmut wieder auf und berichtete von gewissen Problemen beim aufs Klo gehen und Leuten die samt Stuhl übers Deck rutschten. Nach 3 Stunden lustiger Seefahrt liefen wir dann die Bucht von Wellington an, es gab endlich Entwarnung und wir durften sogar wieder auf das Sonnendeck. Das nutzen wir natürlich sofort um noch ein paar schöne Fotos von der Hafeneinfahrt zu schießen und waren dann aber trotzdem ziemlich froh als wir wieder an Land waren. Dann ging es auch direkt weiter, da wir uns nochmal schnell mit einer bekannten von mir der Katha treffen wollten, die wie es der Zufall will auch gerade in Wellington studiert. Durch die schwierige Fährenfahrt waren wir dann relativ spät dran und schafften leider nur noch ein Tür Gespräch, wo wir aber gleich noch viele nützliche Tipps zur Abendgestaltung von der guten Katha bekamen. Außerdem machten wir für morgen bei schönem Wetter eine kleine Stadtführung aus, bevor es dann weiter zum Mount Taranaki gehen soll. Leider müssen wir wohl auch mal wieder die Neuseeländische Gelassenheit beklagen, laut Fachmännischer Meinung von uns allen dreien sind wohl die Bremsklötzer unseres Mietwagens nach einem Tag schon verschlissen. Das ist mal wieder typisch Neuseeland und könnte unsere Zeitplanung ganz schön durcheinander bringen, hoffe wir finden morgen eine schnelle Lösung.
Dienstag, 16. November 2010
06.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 25
Das erste Mal klingelte frühs 6:15 Helmuts Handy, mal wieder versuchte uns wohl jemand von GoZealand zu erreichen, um nach zu fragen wie es uns geht, obwohl die eigentlich wissen sollten das es bei uns noch ziemlich früh war. Dann gegen 8 Uhr klingelte der richtige Wecker, wir machten uns fertig und verließen gegen 10:30 das Hostel um die letzten 30 Kilometer von Blenheim bis zum Fährhafen in Picton zurück zu legen. Gegen 11 Uhr waren wir dort, da der Check in erst 12:10 war entschieden wir uns erst nochmal an die Uferpromenade zu schauen und genossen dort noch ein bisschen das wieder relativ schöne Wetter. Danach ging es dann zum Check in und wir reihten uns in eine lange Pkw Schlange ein und warteten auf die ca. 50 Minuten verspätete Fähre. Mit dieser Verspätung und der Ankündigung des Kapitäns das die See mal wieder ein bisschen rauer wäre ging es dann weiter durch den Queen Charlotte Sound Richtung Wellington. Wir machten es uns auf dem Sonnendeck gemütlich und genossen den Ausblick durch die Marlborough Sounds, allerdings wurde es dann schon relativ schnell ziemlich Stürmisch an Deck und als es dann auf das offene Meer raus ging wurden wir sogar aufgefordert nach innen zu gehen. Dem leisteten wir natürlich folge und merkten auch relativ schnell warum, es wurde wirklich richtig rau und diese riesen Fähre wurde regelrecht hin - und her geschleudert. Wir gingen ganz vor im Deck zu den Aussichtfenstern, schauten uns an wie die Fähre, die Wellen hoch und runter fuhr, wobei es richtig zur Sache ging. Nach einer Weile hielten Basti und ich das ganze schon nicht mehr aus und hatten ein nicht für möglich gehaltenes Deja-vu, wir fühlten uns irgendwie schon wieder wie in Kaikoura auf der Wal watching Tour. Also gingen wir schnell ganz hinter ins Deck und machten es uns stehend an einer Bar gemütlich, natürlich ohne etwas zu trinken und hofften das uns nicht schon wieder eine Kotz tour bevorsteht. Während wir das so standen, bemerkten wir auch schon die Aktivität des Personals, das mit den bekannten Papiertüten in den vorderen Teil des Decks eilte, wo sich wahrscheinlich gerade das zweite Kaikoura abspielte. Nach einer Weile kam dann auch Helmut mal wieder bei uns vorbei und bestätigte uns das bereits vermutete und wollte sich dann trotz des rauen Seeganges mal an einem Toilettengang probieren. Basti und ich beobachteten weiter die Umgebung, man sah jede Menge Leute Richtung Klo gehen, eine schaffte es wohl nur noch zum Blumen Kübel und hinter der Bar gingen jede Menge Gläser und Flaschen zu Bruch. Einige Male tauchte das Schiff wohl so hart ins Wasser ein das es die ganze Bar zum Vibrieren brachte und es richtig schepperte. Mir ging es diesmal allerdings relativ gut, ich hatte sogar langsam Spass an dem ganzen und ging nochmal nach vorne um mir das ganze richtig anzusehen, Basti allerdings sehnte schon das Ende der Fahrt herbei. Als ich vorne angekommen war ging es auch wirklich richtig zur Sache, das Schiff wippte unglaublich hoch und runter, ich hätte mir nie träumen lassen das ein so großes Schiff letztendlich auch nur ein kleiner Spielball der Natur ist. Als ich dann wieder bei Bastl war tauchte dann auch Helmut wieder auf und berichtete von gewissen Problemen beim aufs Klo gehen und Leuten die samt Stuhl übers Deck rutschten. Nach 3 Stunden lustiger Seefahrt liefen wir dann die Bucht von Wellington an, es gab endlich Entwarnung und wir durften sogar wieder auf das Sonnendeck. Das nutzen wir natürlich sofort um noch ein paar schöne Fotos von der Hafeneinfahrt zu schießen und waren dann aber trotzdem ziemlich froh als wir wieder an Land waren. Dann ging es auch direkt weiter, da wir uns nochmal schnell mit einer bekannten von mir der Katha treffen wollten, die wie es der Zufall will auch gerade in Wellington studiert. Durch die schwierige Fährenfahrt waren wir dann relativ spät dran und schafften leider nur noch ein Tür Gespräch, wo wir aber gleich noch viele nützliche Tipps zur Abendgestaltung von der guten Katha bekamen. Außerdem machten wir für morgen bei schönem Wetter eine kleine Stadtführung aus, bevor es dann weiter zum Mount Taranaki gehen soll. Leider müssen wir wohl auch mal wieder die Neuseeländische Gelassenheit beklagen, laut Fachmännischer Meinung von uns allen dreien sind wohl die Bremsklötzer unseres Mietwagens nach einem Tag schon verschlissen. Das ist mal wieder typisch Neuseeland und könnte unsere Zeitplanung ganz schön durcheinander bringen, hoffe wir finden morgen eine schnelle Lösung.
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