













Das erste Geräusch des Tages kam von Helmut als er scheiße sagte, weil der Camper rundherum von Sandflys besetzt war. Demnach gab es das Frühstück natürlich im Van und nach jedem Türöffnen wurde erstmal eifrig auf Fliegen Jagd gegangen. Danach konnten wir aber erstmal trotz Sandflys unser schönes Nachtlager begutachten, direkt vor uns war ein wunderschöner Bergsee und machten noch eine kleine Wandertour um die Peninsula. Dann ging es aber auch schon weiter Richtung Ostküste, ab durchs Gebirge, gegen Nachmittag waren wir dann in Motueka, wo nochmal vollgetankt und Eingekauft wurde. Als nächstes gings wieder über hohe Berge mit wunderschönen Aussichtspunkten zum Nördlichsten Punkt der Südinsel dem Cape Farwell, dort angekommen war es aufgrund der Lage mal wieder sehr windig. Nach Besteigen der grünen Hobbithügel standen wir am Cap mit seiner Steilküste, es ging einfach lotrecht nach unten und da war Schluss. Ich machte mich dann noch auf Erkundungstour da ich in einiger Entfernung eine kleine Bucht gesehen hatte und das sollte sich lohnen, über die Weiden kam ich an eine kleine Schlucht, durch die ich hinunter zum Strand kam. Dort gab es einige sehr coole Höhlen zu sehen, da grad Ebbe war, allerdings traute ich mich nicht ganz herunter, da es dort eine kleine Robben Kolonie zu geben schien und die Älteren wohl nicht sehr erbaut über mein Erscheinen waren. Also beobachtete ich das ganze lieber von oben, dann ging ich noch ein wenig den oberen Weg weiter, was mich zu einer riesen Höhle hinunter an das Meer brachte und siehe da, dort lagen die jungen Robben und keiner fühlte sich gestört. Das nutze ich natürlich und konnte mal richtig auf Tuchfühlung gehen, denke so bis auf 5m an ein Jungtier, da rückten sogar die Höhlen in den Hintergrund. Nach dieser tollen Begegnung machte ich mich wieder daran noch die nähere Umgebung zu Erkunden bevors dann zurück zu den Jungs in den Camper ging die gerade Kaffee machten. Dann ging es laut Reiseführer zu einem der schönsten Strände überhaupt und sogar am Schild stand schönster Strand der Südinsel, also ließen wir uns mal überraschen. Nach 20 minütiger Wanderung standen wir dann auch schon am Strand und der war auf den ersten Blick echt der Wahnsinn, total weißer Strand mit riesen Sanddünen, einigen Felsformationen und einfach unendlich weit. Durch die Ebbe wurde das ganze natürlich noch begünstigt, echt endlos der Strand und auf dem Rückweg ging dann auch noch die Sonne unter, mal wieder ein super Anblick. Dann ging es mal wieder noch auf einen Campingplatz, wo wir noch lecker Kochten und nun gerade fertig mit Essen sind und dann gehts auch ins Bettchen.
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