Das Aufstehen ging natürlich sehr schleppend, aber wir schafften es pünktlich halb 8 bei der Ausflugsstation zu sein. Dort angekommen bezahlte ich erstmal noch schnell die Fahrt, schlappe 145$ pro Person, wofür es aber zumindest eine 95 % Wahrscheinlichkeit gab Wale zu sehen (Killerwale, Pottwale). Nach einer richtigen Sicherheitsbelehrung wie im Flugzeug ging es dann mit dem bereitstehenden Bus weiter zum Ausflugsschiff und weitere Hinweise das die See heut ein wenig rau sein würde. Dann stellte sich noch schnell die Crew vor und schon ging es los auf die raue See, am Anfang war auch alles noch ok, aber als wir die Bucht verließen wurden die Wellen langsam immer höher. Bis wir das erstemal stoppten sahen wir zumindest schon mal einen Delphin am Boot vorbeischwimmen, das machte Hoffnung auf mehr. Als wir dann angehalten hatten, gab es gleich noch die Zugabe, ein Albatros flog am Schiff vorbei, nur ganz knapp über den Wellen entlang. Ansonsten gab es dann leider noch nicht viel zu sehen und wir wurden gebeten uns wieder zu setzen für einen weiteren move. So langsam wurde mir und Bastl aufgrund der rauen See immer Komischer, ich bemerkte die ersten Übelkeitsgefühle bei mir und sah dann auch schon die ersten Tüten im Schiff aufgehen. Als ich Bastl das erzählte war der plötzlich ganz ruhig und wie ich mich wieder umdrehte war auch sein Kopf in einer Tüte verschwunden und er musste sich übergeben. Diese Gerüche machten es natürlich für mich nicht leichter, aber dann kam zum Glück auch schon der nächste Halt und ich ging schnell raus an die frische Luft. Bastl zeigte sich dann nach seiner kurzen Auszeit auch wieder an Deck, allerdings war auch dieser Stop erfolglos und es ging wieder weiter. Bastl hatte sich dann weiter nach hinten gesetzt, in der Hoffnung nicht ganz so durchgeschaukelt zu werden und ich hoffte weiter durch zu halten. Doch dann setzte sich plötzlich ein anderer Mann neben mich, was ja eigentlich nur den Grund haben konnte das ihm auch schon schlecht war und er sich auch erhoffte hier besser zu sitzen. Kurz vorm nächsten Stopp war es dann natürlich auch bei Ihm so weit, wie sollte es auch anders sein und ich saß wieder in einer schönen Wolke von erbrochenen. Das beste daran war natürlich das ich auch nicht an ihm vorbeikam und darauf warten musste bis er fertig war, so das es mich langsam selber schon schüttelte. Als er endlich fertig war ging ich ganz schnell an Deck, da war es allerdings schon zu spät, mir war richtig Übel und ich rannte schnell wieder herein um mir ein Tüte zu besorgen die reichlich in den Sitzen klemmten. Nach dem ich mich dann auch richtig schön meinem Schicksal ergeben hatte, ging es nach einem weiteren Erfolglosen Stopp mal wieder weiter, so langsam hatten sich 90 % der Besatzung übergeben. Zum Schluss der Moves und Stopps stand dann das unglaubliche Resultat von 5:3:0 für Bastl an Übelkeitsanfällen und wir waren alle ziemlich froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Eigentlich war die ganze Fahrt wirklich Wortwörtlich zum Kotzen..., Wale hatten wir trotz 95% Wahrscheinlichkeit nicht gesehen und fühlten uns hinterher natürlich Hundeelend. Ich würde sagen wir hatten statt der allseits bekannten Kaffeefahrt eine richtig schöne Kotz Fahrt , sowas hab ich echt noch nie erlebt, wie in einem schlechten Film. Das einzig Gute war, dass wir 80 % des Preises zurück erstattet bekamen, da wir keine Wale zu sehen bekommen hatten. Dann machten wir es uns erstmal vorm Camper bequem und versuchten unsere Dehydrierten Körper mit Wasser und Pfefferminztee wieder auf Vordermann zu bringen. Nach dem wir wieder halbwegs auf dem Dampfer waren, ging es wieder aufs Ganze und wir versuchten es gleich mal mit Fish and Chips, was zum Glück gut ging. Danach ging es dann noch weiter zum Tagesziel Christchurch, wo wir gegen 17 Uhr ankamen und noch einen kleinen Ausflug auf die Akaroa Halbinsel unternahmen. Dort fuhren wir noch in eine einsame Bucht, wo wir einen weiteren herrlichen Sonnenuntergang erlebten, bevors dann wieder nach Christchurch zu unserem letzten Aufenthalt mit Staubi auf einem Campingplatz ging.
Sonntag, 14. November 2010
04.11.2010 South Island Tour, Day 23
Das Aufstehen ging natürlich sehr schleppend, aber wir schafften es pünktlich halb 8 bei der Ausflugsstation zu sein. Dort angekommen bezahlte ich erstmal noch schnell die Fahrt, schlappe 145$ pro Person, wofür es aber zumindest eine 95 % Wahrscheinlichkeit gab Wale zu sehen (Killerwale, Pottwale). Nach einer richtigen Sicherheitsbelehrung wie im Flugzeug ging es dann mit dem bereitstehenden Bus weiter zum Ausflugsschiff und weitere Hinweise das die See heut ein wenig rau sein würde. Dann stellte sich noch schnell die Crew vor und schon ging es los auf die raue See, am Anfang war auch alles noch ok, aber als wir die Bucht verließen wurden die Wellen langsam immer höher. Bis wir das erstemal stoppten sahen wir zumindest schon mal einen Delphin am Boot vorbeischwimmen, das machte Hoffnung auf mehr. Als wir dann angehalten hatten, gab es gleich noch die Zugabe, ein Albatros flog am Schiff vorbei, nur ganz knapp über den Wellen entlang. Ansonsten gab es dann leider noch nicht viel zu sehen und wir wurden gebeten uns wieder zu setzen für einen weiteren move. So langsam wurde mir und Bastl aufgrund der rauen See immer Komischer, ich bemerkte die ersten Übelkeitsgefühle bei mir und sah dann auch schon die ersten Tüten im Schiff aufgehen. Als ich Bastl das erzählte war der plötzlich ganz ruhig und wie ich mich wieder umdrehte war auch sein Kopf in einer Tüte verschwunden und er musste sich übergeben. Diese Gerüche machten es natürlich für mich nicht leichter, aber dann kam zum Glück auch schon der nächste Halt und ich ging schnell raus an die frische Luft. Bastl zeigte sich dann nach seiner kurzen Auszeit auch wieder an Deck, allerdings war auch dieser Stop erfolglos und es ging wieder weiter. Bastl hatte sich dann weiter nach hinten gesetzt, in der Hoffnung nicht ganz so durchgeschaukelt zu werden und ich hoffte weiter durch zu halten. Doch dann setzte sich plötzlich ein anderer Mann neben mich, was ja eigentlich nur den Grund haben konnte das ihm auch schon schlecht war und er sich auch erhoffte hier besser zu sitzen. Kurz vorm nächsten Stopp war es dann natürlich auch bei Ihm so weit, wie sollte es auch anders sein und ich saß wieder in einer schönen Wolke von erbrochenen. Das beste daran war natürlich das ich auch nicht an ihm vorbeikam und darauf warten musste bis er fertig war, so das es mich langsam selber schon schüttelte. Als er endlich fertig war ging ich ganz schnell an Deck, da war es allerdings schon zu spät, mir war richtig Übel und ich rannte schnell wieder herein um mir ein Tüte zu besorgen die reichlich in den Sitzen klemmten. Nach dem ich mich dann auch richtig schön meinem Schicksal ergeben hatte, ging es nach einem weiteren Erfolglosen Stopp mal wieder weiter, so langsam hatten sich 90 % der Besatzung übergeben. Zum Schluss der Moves und Stopps stand dann das unglaubliche Resultat von 5:3:0 für Bastl an Übelkeitsanfällen und wir waren alle ziemlich froh wieder festen Boden unter den Füßen zu haben. Eigentlich war die ganze Fahrt wirklich Wortwörtlich zum Kotzen..., Wale hatten wir trotz 95% Wahrscheinlichkeit nicht gesehen und fühlten uns hinterher natürlich Hundeelend. Ich würde sagen wir hatten statt der allseits bekannten Kaffeefahrt eine richtig schöne Kotz Fahrt , sowas hab ich echt noch nie erlebt, wie in einem schlechten Film. Das einzig Gute war, dass wir 80 % des Preises zurück erstattet bekamen, da wir keine Wale zu sehen bekommen hatten. Dann machten wir es uns erstmal vorm Camper bequem und versuchten unsere Dehydrierten Körper mit Wasser und Pfefferminztee wieder auf Vordermann zu bringen. Nach dem wir wieder halbwegs auf dem Dampfer waren, ging es wieder aufs Ganze und wir versuchten es gleich mal mit Fish and Chips, was zum Glück gut ging. Danach ging es dann noch weiter zum Tagesziel Christchurch, wo wir gegen 17 Uhr ankamen und noch einen kleinen Ausflug auf die Akaroa Halbinsel unternahmen. Dort fuhren wir noch in eine einsame Bucht, wo wir einen weiteren herrlichen Sonnenuntergang erlebten, bevors dann wieder nach Christchurch zu unserem letzten Aufenthalt mit Staubi auf einem Campingplatz ging.
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