Dienstag, 16. November 2010

07.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 26











Die Lösung kam schneller als gedacht, auf einmal wars doch wieder nur ein quietschen, also fuhren wir erstmal weiter. Nach dem wir getankt hatten ging es zur lieben Katha die sich bereit erklärt hatte uns heut noch ein bisschen die Stadt zu zeigen. Als erstes ging es zu den Red Rocks bei Wellington, danach noch auf den Mt. Victoria um sich mal eine bessere Übersicht über die Stadt zu verschaffen und noch an die Hafenpromenade. Dort gab es ein lecker Eis, bei heute schönstem Wetter und danach noch einen Rundgang durch die Cuba Street inklusive Kaffee. Dann brachten wir die Katha fast pünktlich zu ihrem WG- Kaffeetrinken, wo die anderen schon spaßig meinten "We are worried about you", weil sie Katha nicht erreicht hatten. Wir verabschiedeten uns noch ordentlich von unserer Super Stadt Führerin und machten uns dann noch auf den längeren Weg zum Mt. Taranaki, danke nochmal an die Katha. Der Fahrer des Tages war heute Helmut und man merkte ihm nach den vielen Camper Fahrten den Spaß am Fahren eines Pkws förmlich an, als wir dann irgendwann die ersten Starren Blitzkästen sahen wurde er allerdings vorsichtiger. Das waren übrigens die ersten richtigen Blitzkästen die wir nach ca.10000 km Neuseeland gesehen haben, vorher gabs eigentlich nur Rotlicht Blitzer. Außerhalb der Ortschaften ging es aber weiter zügig voran da wir ja unser Ziel noch erreichen wollten und im Auto wurde Interessenhalber schon lauthals über die Strafen für Blitzer in Neuseeland debattiert. Daraufhin schlug ich mal in Bastls tollen Reiseplaner nach und da standen für 10-15 km/h etwa 80 $ zu Buche, kurz darauf sahen wir auch das erste Polizeifahrzeug und Helmut wurde wieder ein bisschen vorsichtiger, vor allem weil ich vorgelesen hatte das die wohl aus fahrenden Autos aus dem Gegenverkehr heraus blitzen können. Doch nach einer Weile fuhren wir wieder zügig mit der Kraft der dritten Welle an allen anderen vorbei, unglaublich was aus unserem Rühri da raus zu holen war. Das ist übrigens der neue Spitzname für unserer tollen Daihatsu Sirion mit 172000km und seinem Rührhebel zum Schalten. Ein ganzes Stück weiter kam dann aber doch das böse Erwachen, die dritte Welle hatte mal wieder ihren Dienst getan und als wir aus einer Kurve heraus kamen, kam uns ein Polizeiwagen entgegen. Das ganze war ja eigentlich erstmal nicht schlimm, aber einige Meter weiter war er auf einmal wieder hinter uns und kurz vorm Ortseingangsschild von Wanganui ging dann das Blaulicht an. Also stoppten wir und der nette Polizist kam an Helmuts Fenster und fragte ob er sich mit der Höchstgeschwindigkeit in Neuseeland auskenne. Helmut überlegte kurz ob er sich blöd stellen sollte und sagte dann doch, ich denke 100 und daraufhin erklärte der Polizist ihm das er Helmut gerade mit 115 km/h gemessen hätte. Helmut fragte daraufhin wo das denn gewesen wäre und tatsächlich hatten dem Polizisten die paar Sekunden aus dem fahrenden Auto heraus bei der Kurve gereicht, da waren wir schon ein bisl baff. Das schlimmste daran war auch noch das es ganz genau stimmte, wie Helmut dann Zugab, daraufhin gab es einen schönen Strafzettel den wir jetzt an unseren Freund Felix in Auckland schicken lassen, der wird sich wundern und Helmut hatte endlich ein schönes Andenken. Nach dem alles geklärt war sahen wir das ganz auch ein wenig lustig und nutzen das gleich noch zu einem schönen Foto mit Polizei und Helmut, das werden wir ihm sicher einrahmen müssen und ganz ganz sicher noch lange vorhalten, lach. Nach diesem kleinen Schock wurde erstmal gleich noch das nächste Hostel per Telefon gebucht und wir fuhren weiter unserem Ziel New Plymouth und dem Sonnenuntergang entgegen. Dort angekommen erfuhren wir das wir diese Nacht das Zimmer doch nicht alleine hätten, es waren noch zwei Leute dazu gekommen und wie sich auf der Straße herausstellte waren es Schweizer mit gutem Englisch. Im Hostel setzte sich das ganze mal wieder noch mit drei deutschen Mädels fort, also wars doch mal wieder nichts mit Englisch und wie ich heut gehört hab gibt es wohl auch gerade keine Visas mehr für deutsche, da schon 17000 hier sind. Also wenn ihr mich fragt ich bin eindeutig dafür! Morgen werden wir uns dann mal den tollen Mt. Taranaki anschauen, also im vorbeifahren war der 2500 m hohe Vulkan schon der Hammer und danach geht's dann weiter über den Forgotten World Highway, wo wir uns im Stadtstatt Whangamanoa wenn alles klappt noch unsere Staatsbürgerschaft abholen können.

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