Mittwoch, 3. November 2010

26.10.2010 South Island Tour, Day 14













Der Tag begann mit lauter Wekas, einheimische Laufvögel, die uns belagerten als wir um 10 Uhr am Frühstückstisch vor der Küche saßen. Ich beschloss währenddessen noch schnell zu duschen, was sich bezahlt machen sollte, als 10 min später die Herbergsmutter vorbeikam und meinte das 10 Uhr Departure time wäre. Desweiteren würde sie in 10 min wieder kommen und wenn wir nicht noch einen Tag bezahlen wollten, müssten wir dann die Küche und alles weiter geräumt haben da sie sauber machen wollte. Ich fragte dann noch ob es in Ordnung wäre das wir mit dem Auto noch ein wenig länger stehen bleiben könnten ohne etwas zu nutzen was sie bejahte. Daraufhin rannte Helmut noch mal schnell auf das Klo, Bastl unter die Dusche und ich versuchte unser Zeug ins Auto zu räumen. Ich ging dann 1 min in die Küche, da klaute mir doch tatsächlich ein Weka mein frisch geschmiertes Salami Brot vom Teller, dieses blöde Vieh. Als ich dann alles fertig verstaut hatte und die beiden noch schnell geduscht hatten, war von der Herbergsmutter noch nichts zu sehen, ich würde sagen sie hatte uns großzügige 20 min gegeben. Nachdem wir dann alles erledigt hatten ,ging es über Lake Brunner weiter nach Greymouth, wo wir uns mal wieder erhofften Delphine zu sehen und natürlich wieder enttäuscht wurden. Also ging es nach einem kleinen Einkauf weiter zu unserem heutigen Highlight den Pancake Rocks and Blowholes, einer bizarren Steinformation direkt am Meer. Die Steinformationen erinnerten mich ein wenig an ganz viele Termiten Hügel nebeneinander, sie waren vom Wasser überall durchlöchert und sahen wir aufeinander geschichtete graue Steinplatten aus. Jedes mal wenn eine Welle kam, pfiff das Wasser überall durch die Löcher und Spalte, deswegen wohl Blowholes, das sah schon echt sehr beeindruckend aus. Dann wollten wir uns eigentlich noch eine Cave (Höhle) anschauen was wir aber leider zum ersten mal aufgrund der wirklich schlechten Gravel Road abbrechen mussten. Daraufhin ging es weiter der Route entlang bis zum Fox River und der Woodpacker Bay mit ihrem wunderschönen Strand. Überhaupt muss man sagen, das die Landschaft seit Greymouth mal wieder komplett ihr Gesicht verändert hatte und rund um uns herum mal wieder Busch und Regenwald zu sehen waren, sowie natürlich herrliche Buchten. Die Woodpacker Bay hatte es uns besonders angetan und so ging ich mit Bastl ein wenig auf Erkundungstour. Dort waren tolle Gesteinsformationen und zwei Höhlen zu begutachten, eine davon war riesengroß, vom Wasser durch einen Berg gespült wurden und besaß gleich drei Ausgänge. Ich konnte natürlich nicht anders und kletterte vom Strand aus hinein und traf Bastl dann an einem der anderen Ausgänge wieder, woraufhin wir nochmal gemeinsam hinein gingen. Dann überlegten wir ob wir gleich dort übernachten sollten, da dort noch eine richtige Cave zu besichtigen war, aber entschieden uns dann doch lieber noch weiter Richtung Cape Foulwind mit seiner Robben Kolonie zu fahren. Dort verbrachten wir dann nach der Parkplatzsuche die Nacht direkt beim Leuchtturm auf dem Cape mit einigen anderen Campern.

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