29.08.2010
Jetzt noch eine Info für alle eifrigen Blog Leser, da ich gelesen hab, das es hier schon oft Vermissten- Anzeigen von verzweifelten Angehörigen oder Freunden bei der Botschaft gab, weil man sich nicht Ordnungsgemäß abgemeldet hat. Morgen geht’s nun endlich los!!! Wir werden mal ein paar Tage auf Reisen gehen und den nördlichen Teil der Insel erkunden und dementsprechend sicher nicht erreichbar sein, also bitte keine Sorgen machen. Let the travelling begin!
See yah!
Sonntag, 29. August 2010
Winter is so schön ;)
28.08.2010
Der bisher wärmste Tag hier mit Sonne pur, was macht man da? Natürlich in den Park gehen. Also gesagt getan haben wir uns mit unserm Kumpel Alex im Albert Park getroffen und siehe da, er hatte eine Frisbischeibe dabei. Daraufhin spielten wir bestimmt zwei Stunden Frisbi, also man kann schon sagen es artete in Sport aus. Als wir vollkommen durchgeschwitzt und fertig waren, gingen wir natürlich nicht duschen. Es ging direkt zum Hafen, wo wir in der Sonne noch unser verdientes Feierabendbier genossen. Ich würde sagen das war mal ein rundum gelungener Tag! Ach ja, da ja heut schon Sonntag ist noch eine Ergänzung: Abends ging es natürlich noch auf ein Bier in den Pub und ich hab mir wirklich nur eins geholt (1 JUG=1,5L).
Der bisher wärmste Tag hier mit Sonne pur, was macht man da? Natürlich in den Park gehen. Also gesagt getan haben wir uns mit unserm Kumpel Alex im Albert Park getroffen und siehe da, er hatte eine Frisbischeibe dabei. Daraufhin spielten wir bestimmt zwei Stunden Frisbi, also man kann schon sagen es artete in Sport aus. Als wir vollkommen durchgeschwitzt und fertig waren, gingen wir natürlich nicht duschen. Es ging direkt zum Hafen, wo wir in der Sonne noch unser verdientes Feierabendbier genossen. Ich würde sagen das war mal ein rundum gelungener Tag! Ach ja, da ja heut schon Sonntag ist noch eine Ergänzung: Abends ging es natürlich noch auf ein Bier in den Pub und ich hab mir wirklich nur eins geholt (1 JUG=1,5L).
Freitag, 27. August 2010
Mount Eden die zweite
24.08.2010
Das Wetter war mal wieder wunderschön. Da wir eh noch etwas einkaufen mussten, beschlossen wir das Ganze mit einer Tour über den Mount Eden zu verbinden. Diesmal bestiegen wir ihn von der anderen Seite und nahmen auch noch unsere guten Bekannten Felix, Sandra und Mario mit. Oben angekommen, hatten wir bei schönstem Sonnenschein natürlich eine fantastische Aussicht. Nach einer Foto Session machten wir uns gegen Abend wieder an den Abstieg, gingen anschließen einkaufen und rundeten den schönen Tag noch mit einem tollen Essen zu Hause ab.
Takapuna Beach
23.08.2010
Nachdem Basti und ich wieder halbwegs fit waren, hatte es natürlich Lars noch erwischt. Also hieß es weiter abwarten. Mit Lars seiner Genehmigung unternahmen wir am Montag einen Ausflug nach Takapuna an den Takapuna Beach. Am Anfang gab es mal wieder die üblichen Probleme mit dem Bussystem. Nach ca. einer halben Stunde hatten wir dann endlich die richtig Haltestelle gefunden und da kam auch schon der Bus. In Takapuna angekommen verabschiedete uns der nette Busfahrer mit Cowboy Hut auf Deutsch und instruierte uns auch gleich noch wo wir lang gehen müssen. Nach ca. 10 min waren wir bei Sonnenschein am Strand angekommen. Sogleich legten die Papparazzi mal wieder mit ihren Knipsen los. Nach 5 min jedoch hatte uns das sehr wechselhafte Wetter hier eingeholt und es begann in Strömen zu Regnen. Als inzwischen Wetter erprobte Auckländer hatten wir natürlich den Regenschirm dabei und ließen uns davon nicht beirren. Nach 10 min war der Spuk auch schon wieder vorbei und wir machten uns daran den restlichen Strand zu erkunden. Dieser war übrigens 1,8 km lang und an dessen Ende kam ein Cafe, wo Eli sich gleich ein belegtes Brot holte. Dieses Brot ließ dann unsere Augen immer größer werden. Es sah aus wie ein richtiges Mischbrot … unglaublich!!! Allerdings schmeckte es auch wie richtiges Mischbrot … der HAMMER!!! Nach zwei Monaten Toastbrot der erste Biß in ein richtiges Brot, yeahaaaa!!! Mit diesem Glücksgefühl ging es weiter zu einem nahe gelegenen See und anschließend wieder Richtung Küste. Dort angekommen ging es über einen Wanderweg direkt an der Küste entlang, bis wir wieder bei dem besagten Cafe heraus kamen. Da sahen wir zum ersten mal richtig den Unterschied zwischen Ebbe und Flut. Von dem Strand am Morgen war nur noch ein schmaler Streifen übrig geblieben. Den nutzten wir, um wieder zu unserem Ausgangsort zu kommen. Dann ging es nach einem wunderschönen Tag am Strand wieder mit dem Bus nach Hause.
Donnerstag, 26. August 2010
Krankheit und hoffen auf Besserung








Unser guter Kumpel Andre hat uns erstmal für einen Monat Richtung Deutschland verlassen. Bevor er aufgebrochen ist, hat er uns allerdings noch den Alex, ebenfalls aus Deutschland vorgestellt. Dieser war gerade wieder in Auckland angekommen. Alex, im Besitz eines Autos und gelernter Koch, bot uns sogleich an, dass er ja in Zukunft mit uns Einkaufen fahren könnte. Dies nahmen wir natürlich sehr gerne an und außerdem gab es mit Ihm das erste mal richtiges Fleisch in Neuseeland! Pünktlich nach dem harten Maori Wochenende begann es bei mir mal wieder im Hals zu krabbeln. Ab Dienstag hatte ich mal wieder eine wunderbare Erkältung, nun lieg ich mal wieder richtig schön flach und keine Besserung in Sicht. Trotz dieser widrigen Umstände lies ich mich überreden und wir machten mit Alex zumindest diese Woche mal einen Kurzausflug nach Devenport auf den Mount Victoria und die nahe gelegenen Strände. Da dann auch Bastl noch anfing zu kränkeln, haben wir unsere Reisepläne erstmal verschoben und hoffen mal das wir nächsten Samstag alle wieder halbwegs fit sind. Dann können wir endlich mal mit dem bereits inspizierten Camper los ziehen.
Montag, 9. August 2010
Noho Marae 08.08.2010

Am Sonntag war dann wieder um 10 Uhr Frühstück angesetzt. Dieses mal packten wir es aber nicht ganz und trudelten erst um 11 ein. Allerdings im Vergleich zu anderen, waren wir jedenfalls noch pünktlich da. Dann kam noch die letzte Aufgabe des Wochenendes auf uns zu. Jede Nation sollte sich eine Choreografie mit einem typischen zum Land passenden Song überlegen. Bei 44 Leuten war es natürlich schwer alle Meinungen unter einen Hut zu bringen, aber letztendlich einigten wir uns. Ob es nun gerade typisch deutsch war, ist zu bezweifeln, aber wir wollten was lustiges und sangen: „Komm hol das Lasso raus, wir spielen Cowboy und Indianer…“, mit Gitarrenbegleitung von unserem Berliner Kollegen. Zusätzlich gab es danach noch ein abschließendes Humpta mit 44 wild schreienden und hüpfenden Deutschen. Also ich fands gut. Als letztes stand dann noch das Gruppenfoto auf dem Plan. Danach verabschiedeten sich alle und begaben sich schnellstens in Richtung Bett.
Noho Marae 07.08.2010
Wie sagt man immer so schön, „Morgenstund hat Gold im Mund“. Also gings früh um 8 wieder raus aus dem Bett, um pünktlich um 9 zum Frühstück im dining room zu sein. Ab 10 Uhr gings dann mit dem Tagesprogramm los und ich sah schnell, dass meine Tagesform alles andere als geeignet für die anstehenden Aufgaben war. Als erstes wurde ein Lied einstudiert, zu dem man sich dann mit einem Partner im Schneidersitz gegenüber saß. Jeder hatte 2 Stöcker, welche dann zum Singen in einer bestimmten Reihenfolge bewegt und dem anderen zugeworfen werden mussten. Da zeigte sich wieder ziemlich schnell, dass mehrere Dinge auf einmal zum Chaos führen und somit flogen diese Stöcker sehr wild durch die Luft. Dann wurde noch ein weiteres traditionelles Lied mit Choreografie einstudiert. Also wieder mehrere Dinge gleichzeitig, was sogar ganz gut klappte. Anschließend ging es zum interessantesten Teil des Tages. Die Männer übten im meeting house den traditionellen Kampftanz „Haka“, der von den Maori zelebriert wird, bevor Sie in den „Kampf“ ziehen. Die Frauen studierten den Poi-Tanz ein. Der Poi ist ein Ball am Ende eines Strickes, den die Frauen zu einem einstudierten Song gekonnt bewegen mussten. Bei beiden Tänzen wurde natürlich auch wieder ein Text in Maori gelernt, wobei mir dann langsam die ersten Sachen wieder verloren gingen. Es war einfach zu viel Input in meinem Zustand, aber dann war auch erstmal Mittag und man hatte den Nachmittag zur freien Verfügung. Man konnte entweder entspannen oder noch einmal die Lieder und Tänze selbstständig üben. Am Abend gegen 18 Uhr startete dann die feierliche Veranstaltung, bei der jeder die Chance hatte sein ganzes erworbenes Wissen noch einmal anzuwenden. Als erstes wurde das Stock Spiel vorgeführt, anschließend das traditionelle Lied mit Choreografie und dann natürlich Poi und Haka, worauf sich alle am meisten gefreut haben. Die Frauen durften mit dem Poi den Anfang machen und danach kam unsere Stunde. Wir sammelten uns noch einmal kurz vor dem meeting house, wo im stillen schnell noch mal geprobt wurde. Dann kam noch die Überraschung, wir sollten noch alle unsere T-Shirts ausziehen. Also gingen wir mit freien Oberkörper hinein und wurden von kreischenden Mädels empfangen. Jeder nahm seine Position ein und dann vollführten wir unseren Haka. Natürlich gab es ein par kleine Probleme, aber alles in allem haben wir es gut hinbekommen. Da sich die aufgewühlte Frauenmeute nicht beruhigen konnte, mussten wir sogar noch eine Zugabe geben! Zum Abschluss des Tages, gab es noch die einheimische Küche zum Abendbrot. Ich hatte mich gerade mit den anderen an den Tisch gesetzt, da ereilte mich das Schicksal in Form von Elberta. Sie stand plötzlich neben mir und sagte, ich solle ihr folgen. Ich hatte schon Angst was jetzt kommen würde, aber vorne am Top Table angekommen, meinte Sie plötzlich „That´s your place Uwe“. Somit saß ich plötzlich total entgeistert am Top Table mit Professoren, Veranstaltern und fleißigen Studenten, die es sich verdient hatten. Wir wurden von vorne bis hinten bedient, während alle anderen ewig anstehen musten. I enjoyed it. Danach wurden wir dann feierlich in unsere free time verabschiedet. Erstmal ging es heim, ein bisschen frisch machen und entspannen, nach den ganzen Strapazen des Tages. Im Anschluss ging es wieder in den Pub, wo noch einmal richtig gemeinsam gefeiert wurde.
Noho Marae 06.08.2010
So nun nach einer längeren Pause mal wieder ein ereignisreicher Bericht, es stand das Noho Marae an, eine Veranstaltung zum kulturellen Kennenlernen der verschiedenen Nationen und natürlich vor allem der Maori Kultur. Es waren sage und schreibe 115 Internationale Studenten aus allen Teilen der Welt dabei. Um mal einige auf zu zählen: China, Japan, Norwegen, Schweden, Dänemark, Frankreich, Mexiko, Niederlande, Österreich und die USA. Am Freitag ging es damit los, ein für sein Land typisches Essen für das Internationale Abendessen zu zubereiten, um es pünktlich 16 Uhr am dining room ab zu geben. Wir hatten uns vorgenommen Krautrouladen mit Kartoffeln zu kochen, was wir auch in die Tat umsetzten. Allerdings wurde die Zeit ein wenig knapp, als wir 15:30 erst die Kartoffeln auf dem Herd stellten. Insgesamt haben wir es aber trotzdem noch ganz gut geschafft, waren 16:10 dort und bei weitem nicht die letzten. Kurz darauf ging es dann auch los mit dem traditionellen Einmarschieren der Besucher (Powhiri), welches nach genau vorgeschriebenen Regeln erfolgte. Zuerst die Frauen, dann die Männer und vor dem Betreten des meeting houses, mussten die Schuhe ausgezogen werden. Die Gäste, also wir, saßen auf der rechten Seite des Einganges und die Gastgeber uns gegenüber auf der linken Seite. Als alle Platz genommen hatten wurde vom männlichen Sprecher jeder Seite, der ganz vorne zu sitzen hatte, die Begrüßungsrede gehalten. Zuerst in der Maori Sprache und dann noch mal auf Englisch, die immer wieder von Liedgesängen begleitet wurde. Vom letzten Sprecher der Besucher erfolgte dann die Übergabe eines Geschenkes. Anschließend der Hongi, die traditionelle Begrüßung der Maori, bei der man sich die Hände reicht und währenddessen die Nasen leicht aufeinander drückt. Dies soll den gegenseitigen Respekt und die Ehre gegenüber dem Anderen ausdrücken. Danach erfolgte ein kleines Spiel, um sich kennen zu lernen. Jeder bekam ein Kärtchen mit den üblichen Sprüchen „ Guten Tag, Wie heißt du?, ich heiße“…, allerdings alles in Maori. Außerdem gehörte man einer Familie an, die durch eine bestimmte Farbe gekennzeichnet war. Mit dieser Karte zog man dann durch das meeting house, um alle zu seiner Familie dazu gehörigen Personen zu finden. Nachdem sich alle gefunden hatten, stellte sich jede Familie einzeln nacheinander den Anderen, mit Name und Nationalität, vor. Danach war klar, dass jede menge Deutsche im Raum waren. Das Ganze wurde dann auch noch präzisiert und es stellte sich heraus, dass es sage und schreibe 44 Deutsche unter 115 Internationalen Studenten waren. Dann gings noch zum letzten Akt des Powhiri, dem Teilen des Essens. Dies war so zu sagen die neu entstanden Beziehung zwischen den Besuchern und den Gastgebern. Somit waren wir dann offiziell in die Whanau (Familie) aufgenommen und ließen uns das internationale Essen im dining room schmecken. Den Rest des Abends stand dann free time im Plan, was bei unseren Maori soviel wie Party time bedeutete. Dies ließen wir uns nicht zweimal sagen und gingen direkt in den Pub. Dort wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
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