So nun nach einer längeren Pause mal wieder ein ereignisreicher Bericht, es stand das Noho Marae an, eine Veranstaltung zum kulturellen Kennenlernen der verschiedenen Nationen und natürlich vor allem der Maori Kultur. Es waren sage und schreibe 115 Internationale Studenten aus allen Teilen der Welt dabei. Um mal einige auf zu zählen: China, Japan, Norwegen, Schweden, Dänemark, Frankreich, Mexiko, Niederlande, Österreich und die USA. Am Freitag ging es damit los, ein für sein Land typisches Essen für das Internationale Abendessen zu zubereiten, um es pünktlich 16 Uhr am dining room ab zu geben. Wir hatten uns vorgenommen Krautrouladen mit Kartoffeln zu kochen, was wir auch in die Tat umsetzten. Allerdings wurde die Zeit ein wenig knapp, als wir 15:30 erst die Kartoffeln auf dem Herd stellten. Insgesamt haben wir es aber trotzdem noch ganz gut geschafft, waren 16:10 dort und bei weitem nicht die letzten. Kurz darauf ging es dann auch los mit dem traditionellen Einmarschieren der Besucher (Powhiri), welches nach genau vorgeschriebenen Regeln erfolgte. Zuerst die Frauen, dann die Männer und vor dem Betreten des meeting houses, mussten die Schuhe ausgezogen werden. Die Gäste, also wir, saßen auf der rechten Seite des Einganges und die Gastgeber uns gegenüber auf der linken Seite. Als alle Platz genommen hatten wurde vom männlichen Sprecher jeder Seite, der ganz vorne zu sitzen hatte, die Begrüßungsrede gehalten. Zuerst in der Maori Sprache und dann noch mal auf Englisch, die immer wieder von Liedgesängen begleitet wurde. Vom letzten Sprecher der Besucher erfolgte dann die Übergabe eines Geschenkes. Anschließend der Hongi, die traditionelle Begrüßung der Maori, bei der man sich die Hände reicht und währenddessen die Nasen leicht aufeinander drückt. Dies soll den gegenseitigen Respekt und die Ehre gegenüber dem Anderen ausdrücken. Danach erfolgte ein kleines Spiel, um sich kennen zu lernen. Jeder bekam ein Kärtchen mit den üblichen Sprüchen „ Guten Tag, Wie heißt du?, ich heiße“…, allerdings alles in Maori. Außerdem gehörte man einer Familie an, die durch eine bestimmte Farbe gekennzeichnet war. Mit dieser Karte zog man dann durch das meeting house, um alle zu seiner Familie dazu gehörigen Personen zu finden. Nachdem sich alle gefunden hatten, stellte sich jede Familie einzeln nacheinander den Anderen, mit Name und Nationalität, vor. Danach war klar, dass jede menge Deutsche im Raum waren. Das Ganze wurde dann auch noch präzisiert und es stellte sich heraus, dass es sage und schreibe 44 Deutsche unter 115 Internationalen Studenten waren. Dann gings noch zum letzten Akt des Powhiri, dem Teilen des Essens. Dies war so zu sagen die neu entstanden Beziehung zwischen den Besuchern und den Gastgebern. Somit waren wir dann offiziell in die Whanau (Familie) aufgenommen und ließen uns das internationale Essen im dining room schmecken. Den Rest des Abends stand dann free time im Plan, was bei unseren Maori soviel wie Party time bedeutete. Dies ließen wir uns nicht zweimal sagen und gingen direkt in den Pub. Dort wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
Montag, 9. August 2010
Noho Marae 06.08.2010
So nun nach einer längeren Pause mal wieder ein ereignisreicher Bericht, es stand das Noho Marae an, eine Veranstaltung zum kulturellen Kennenlernen der verschiedenen Nationen und natürlich vor allem der Maori Kultur. Es waren sage und schreibe 115 Internationale Studenten aus allen Teilen der Welt dabei. Um mal einige auf zu zählen: China, Japan, Norwegen, Schweden, Dänemark, Frankreich, Mexiko, Niederlande, Österreich und die USA. Am Freitag ging es damit los, ein für sein Land typisches Essen für das Internationale Abendessen zu zubereiten, um es pünktlich 16 Uhr am dining room ab zu geben. Wir hatten uns vorgenommen Krautrouladen mit Kartoffeln zu kochen, was wir auch in die Tat umsetzten. Allerdings wurde die Zeit ein wenig knapp, als wir 15:30 erst die Kartoffeln auf dem Herd stellten. Insgesamt haben wir es aber trotzdem noch ganz gut geschafft, waren 16:10 dort und bei weitem nicht die letzten. Kurz darauf ging es dann auch los mit dem traditionellen Einmarschieren der Besucher (Powhiri), welches nach genau vorgeschriebenen Regeln erfolgte. Zuerst die Frauen, dann die Männer und vor dem Betreten des meeting houses, mussten die Schuhe ausgezogen werden. Die Gäste, also wir, saßen auf der rechten Seite des Einganges und die Gastgeber uns gegenüber auf der linken Seite. Als alle Platz genommen hatten wurde vom männlichen Sprecher jeder Seite, der ganz vorne zu sitzen hatte, die Begrüßungsrede gehalten. Zuerst in der Maori Sprache und dann noch mal auf Englisch, die immer wieder von Liedgesängen begleitet wurde. Vom letzten Sprecher der Besucher erfolgte dann die Übergabe eines Geschenkes. Anschließend der Hongi, die traditionelle Begrüßung der Maori, bei der man sich die Hände reicht und währenddessen die Nasen leicht aufeinander drückt. Dies soll den gegenseitigen Respekt und die Ehre gegenüber dem Anderen ausdrücken. Danach erfolgte ein kleines Spiel, um sich kennen zu lernen. Jeder bekam ein Kärtchen mit den üblichen Sprüchen „ Guten Tag, Wie heißt du?, ich heiße“…, allerdings alles in Maori. Außerdem gehörte man einer Familie an, die durch eine bestimmte Farbe gekennzeichnet war. Mit dieser Karte zog man dann durch das meeting house, um alle zu seiner Familie dazu gehörigen Personen zu finden. Nachdem sich alle gefunden hatten, stellte sich jede Familie einzeln nacheinander den Anderen, mit Name und Nationalität, vor. Danach war klar, dass jede menge Deutsche im Raum waren. Das Ganze wurde dann auch noch präzisiert und es stellte sich heraus, dass es sage und schreibe 44 Deutsche unter 115 Internationalen Studenten waren. Dann gings noch zum letzten Akt des Powhiri, dem Teilen des Essens. Dies war so zu sagen die neu entstanden Beziehung zwischen den Besuchern und den Gastgebern. Somit waren wir dann offiziell in die Whanau (Familie) aufgenommen und ließen uns das internationale Essen im dining room schmecken. Den Rest des Abends stand dann free time im Plan, was bei unseren Maori soviel wie Party time bedeutete. Dies ließen wir uns nicht zweimal sagen und gingen direkt in den Pub. Dort wurde noch bis in die frühen Morgenstunden gefeiert.
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