Mittwoch, 17. November 2010

10.11.2010 Back to Auckland Tour, Day 29








Immer noch ziemlich fertig standen wir um 8 frühs wieder auf, um Kontakt mit der Mietwagen Firma auf zu nehmen und alles weitere abzuklären. Außerdem gingen wir natürlich noch zum Motel Betreiber, um zu fragen ob wir mit unseren Sachen noch ein wenig länger bleiben könnten. Der wusste natürlich schon bescheid, fragte gleich ob das gestern Abend unser Auto war und meinte das wir nun Berühmt in Whangamata wären. Außerdem meinte er noch das wir natürlich unsere Sachen erstmal im Hotel lassen können und nachdem wir von dem Alkoholisierten anderen Fahrer erzählt hatten sagte er trocken, schade das er noch lebt, noch ein Vollidiot mehr über den wir uns ärgern müssen! Die Mietwagen Firma meinte beim Telefonat, wir sollten zum I-Side gehen und mit dem Bus nach Auckland fahren, was aber mit unserem ganzen Gepäck ziemlich schwierig geworden wäre. Also versuchten wir eine andere Möglichkeit zu finden, riefen unseren Freund Felix in Auckland an, der sich sofort bereit erklärte uns abzuholen, allerdings kein Auto besaß. Also riefen wir wieder die Mietwagen Firma an, fragten ob unser Freund Felix ein Auto bekommen könnte um uns abzuholen und siehe da wir bekamen das ok. Nach einem weiteren Telefonat mit Felix war dann alles geklärt und es war nur noch ein Frage der Zeit, bis wir abgeholt würden. Wir gingen dann erstmal zum Abschleppdienst, den wir natürlich nicht gleich fanden, also fragten wir jemand und erlebten wieder die Neuseeländische Freundlichkeit. Der nette Herr fuhr uns gleich mit seinem Auto direkt vor die Tür, wir bedankten uns herzlich und gingen hinein. Die Frau hinter dem Tresen wusste gleich wer wir sind, allerdings musste wir ihr komischer Weise erstmal erklären das wir nicht am Unfall Schuld waren. Nach einem Telefonat mit der Mietwagen Firma, wussten wir das wir nichts weiter bezahlen mussten und waren erstmal ziemlich erleichtert. Daraufhin wollten wir uns noch mal das Auto anschauen, dass hing immer noch draußen am Abschlepper und siehe da unser Freund mit seiner 16 jährigen Mädels Gang war auch gerade da. Wir schauten nach ob auch wirklich alles aus dem Auto raus war und Helmut ging noch mal zu dem Vollidioten rüber, erklärte Ihm was er für einen Mist gebaut hat und das froh sein kann, dass uns nix weiter passiert ist und er noch am Leben ist. Der war daraufhin gleich sehr ruhig und seine Freundin hackte noch ein, dass sie ihm genau das gesagt hätte. Irgendwie hatten wir aber trotzdem das Gefühl das die sich gar nicht im klaren waren, was hier eigentlich passiert war und es kam auch keinerlei Frage ob mit uns eigentlich alles ok ist oder so. Wir ließen es dabei bewenden, gingen noch mal schnell ins nahe New World einkaufen, wo wir vom verpeilten jungen hinter dem Tresen auch gleich wieder erkannt wurden. Allerdings beschlich uns langsam das Gefühl das hier alle denken, dass wir an dem Unfall schuld waren, jedenfalls mussten wir ihm auch wieder erklären das der anderen Schuld war. Am liebsten hätten wir uns den Kerl noch mal zur Brust genommen, oder mal mit seinen Eltern geredet, aber gut die werden es schon noch früh genug erfahren und laut Polizist hat er eh nicht viel zu lachen. Wir schauten dann noch schnell an der Polizei Wache vorbei um sicher zu gehen das Elliot die Fotos erhalten hatte, der war allerdings nicht da, aber die Frau hinter dem Tresen meinte das wir uns keine Gedanken machen bräuchten, alles wäre „easy peacy“. Also machten wir wieder in unser Hotel und kurz darauf rief Felix auch schon an das er da wäre, nach ein paar Minuten hatte Basti ihn dann auch gefunden. Natürlich hatten sie ihm wieder genau dieselbe Hutschachtel, einen Daihatsu Sirion gegeben, in der wir zu dritt mit unserem Gepäck schon Probleme hatten, aber Helmut baute alles Meisterhaft hinein und schon konnte es gegen 15 Uhr los gehen. Da wir bemerkt hatten das Felix eigentlich gar nicht als Fahrer eingetragen war, beschlossen wir das Helmut heimfahren soll. Nach ca. 20 km merkten wir dann, das wir wohl irgendwie scheiße and er Backe haben, Felix hatte auf den 150 km hierher keinerlei Probleme und bei uns fing nun die Motorkontrolllampe an zu blinken. Davon ließen wir uns erstmal nicht verrückt machen, als sie dann aber dauerhaft an blieb und es durch die Lüftung anfing ein wenig zu stinken, fuhren wir erstmal rechts ran. Als wir dann gerade am Motorraum standen und dabei waren alles zu checken, scherte hinter uns ein Abschleppwagen aus voller Fahrt ein. Der Fahrer sprang aus dem Führerhaus und als er Bastls Kamera sah stellte er sich zuerst mit dem Arm posend cool an unser Auto und fragte wie er helfen könnte. Als dann Bastl begann zu Fotografieren sprang er richtig in Pose, wie hier bin ich, euer Helfer in der Not, durch diesen Spaß Vogel besserte sich unsere schlechte Laune schlagartig. Nach kurzem Gespräch beschlossen wir ihm bis nach Thames zu folgen, was eh auf der Strecke lag und das ganze prüfen zu lassen. Das ganze war dann auch schon nach 17 Uhr, eigentlich ja keine typisch Zeit in Neuseeland um noch Dienstleistungen zu erbringen, aber er hatte wohl mit dem Fehlerauslesen noch das schnelle Geld gerochen. Sein Kollege machte sich nach Rücksprache mit unser Mietfirma auch gleich daran, brach allerdings nach kurzer Zeit wieder ab, weil er leider nicht die richtige Software für unser Fahrzeug hatte. Daraufhin schickten sie uns zu einem Kollegen im Ort weiter, der die richtige Software hatte, aber bevor es los ging fragten wir den coolen Typen mit Cowboyhut ob wir noch schnell ein Foto machen könnten. Er meinte nur klar, richtete seinen Bauch, ging in Pose und sagte das er Mike Moore ein origin Kiwi wäre. Dann ging es weiter zum nächsten Fachmann, der den Fehler löschte und uns erklärte das es sich dabei um eine Fehlzündung auf dem 1 Zylinder handelte. Wir bräuchten uns aber keine Sorgen machen und könnten ohne Probleme weiter fahren, gesagt getan ging es los. Die ganze Aktion war zwar sehr Zeit aufwendig gewesen, aber da wir dadurch diesen verrückten Mike Moore kennengelernt hatten hatte es sich gelohnt. In Auckland angekommen, steuerten wir direkt unsere Stamm Pizzeria an und luden Felix als Dankeschön erstmal zum Essen ein. Danach fuhren wir dann auch direkt zu Felix ins Appartment, wo wir ja noch den Rest unserer Sachen zurück gelassen hatten und überlegten eigentlich nur noch wo wir übernachten, da wir unseren Platz im Hostel erst am nächsten Tag hatten. Da seine Mitbewohnerin Sandra eh gerade mit ihrem Freund die Südinsel bereist und Elli Sandras Zimmer übernommen hatte, bot Felix uns an das wir auch im Wohnzimmer übernachten könnten. Da auch Elli nichts dagegen hatte nahmen wir das Angebot natürlich sehr gerne an, damit waren nun endlich alle Probleme gelöst. Hier noch mal ein riesen Dankeschön an Felix für alles und natürlich den Rest der Wg für die Aufbewahrung unserer Sachen, sowie die Übernachtung.

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