













An diesem Morgen war natürlich unser erstes Ziel der Strand mit den garantierten Seelöwen, wir machten uns wegen der Ebbe extra gleich gegen 9 Uhr ohne Frühstück auf die Achse. Den Weg zum Strand fanden wir auch recht schnell, allerdings waren am Strand keine Seelöwen zu entdecken, also erinnerten wir uns an die Worte des Campingplatz Besitzers, dass wir dann ein bisl weiter herum gehen müssen. Das taten wir auch vorbildlich, als aber nach 45 min immer noch nichts außer Strand zu sehen war gaben wir auf und zogen enttäuscht von dannen, nix mit Garantierten Seelöwen. Als wir wieder am Campingplatz ankamen kam uns der Betreiber grad entgegen und meinte nur da müssten sie wohl grad auf See sein. Daraufhin machten wir noch in Ruhe Frühstück und dann ging es weiter zum Nugget Point, einer Klippe mit Leuchtturm und laut Buch jeder Menge Seelöwen rund herum. Dort angekommen zeigte sich auch endlich mal die Sonne wieder richtig und es wurde sogar angenehm warm. Auf dem Weg zur Klippe fuhren wir an sehr schönen Stränden direkt am Meer entlang, kurz vorm Ziel sahen wir einige Camper an der Seite stehen und siehe da tatsächlich ein Seelöwe am Strand. Wir entschieden aber erstmal weiter zum Nugget Point zu fahren und uns den Seelöwen auf der Rückfahrt anzuschauen, genauso wie einen Strand mit Pinguinen. Am Nugget Point angekommen liefen wir an den Klippen entlang noch 900m bis zum Leuchtturm und sahen währenddessen am Fuße der Klippen überall Seelöwen. Vom Leuchtturm selber aus hatte man einen fantastischen Blick auf die Buchten und Klippen rund herum, sowie natürlich das in der Sonne wunderbar blau schimmernde Meer. Auf dem Weg nach unten hielten wir am Pinguin Strand, dort sollten Gelbaugen Pinguine leben. Wir kamen laut Tafel zu einer ungünstigen Zeit, machten uns aber trotzdem auf zum Beobachtungsposten und siehe da ein Pinguin stand tatsächlich da und präsentierte sich uns. Da uns das ganze noch ein bisl zu weit entfernt war, versuchten wir unser Glück nochmal über den nahen Strand, als wir jedoch unten angekommen waren, wurden wir sofort entdeckt und der Pinguin verschwand im Gebüsch der Klippe und ward nicht mehr gesehen. Also ging es weiter zurück zum Strand mit dem Seelöwen und siehe da er lag wirklich noch an Ort und Stelle, wir schlichen uns heran und konnten aus nächster Nähe Fotografieren, das ließ Ihn völlig kalt. Während unseres Fotoshootings lies sich der Seelöwe in keinster Weise stören und buddelte sich immer wieder im Sand ein. Mit diesem Erfolgserlebnis sollte es dann weiter nach Dunedin gehen, allerdings sollte das ganze noch mal getoppt werden ,im vorbeifahren entdeckte ich in einer Kurve am Strand einen riesigen Männlichen Seelöwen. Wir hielten am nächstmöglichen Punkt an und gingen vorsichtig zurück, als erstes lag noch ein Weibchen ganz ruhig im Sand und 50 m weiter stand das riesige Männchen da, mit dem Kopf in die Höhe und Sonnte sich. Wir trauten uns auf gut 10 m heran und er lies sich tatsächlich nicht stören, blieb ganz ruhig und präsentierte sich unseren Kameras, das war echt klasse und das Weibchen ebenso. Nach diesem tollen Erlebnis ging es dann nun wirklich weiter nach Dunedin, dort angekommen schauten wir uns die steilste Straße der Welt an mit bis zu 38 % Steigung und ich muss sagen das war echt der Hammer, definitiv die steilste Straße die ich je gesehen hab. Danach schauten wir uns noch den angeblich schönsten Bahnhof der Welt an, im Stil der flämischen Renaissance und ich muss schon sagen echt sehenswert, mal eine andere Art Bahnhof. Von dort aus ging es weiter zu einer Albatros Kolonie und danach sollten noch mal Pinguin Kolonien kommen, allerdings mussten wir feststellen das alles eingezäunt bereits geschlossen und seht teuer war. Die haben tatsächlich einfach mal einen Zaun herum gezogen und verlangen jeweils 40 $ Eintritt nur das man die Tierchen mal sehen kann, außerdem wurde es eh schon langsam dunkel, also beschlossen wir das sein zu lassen und folgten lieber einem Geheimtipp Bastls Reiseplaners. Dieser führte uns mit Einbruch der Dunkelheit zur Sandfly Bay, wo es die Pinguine kostenlos zu sehen geben sollte. Der Name machte uns erstmal Angst wegen unseres Todfeindes der Sandfly, allerdings war das unbegründet, da es sich hier um den von der See verwehten Sand handelte, der richtig Dünenartig im Berg verweht war. An diesem Ziel hatten wir auch gleichzeitig unsere Möglichkeit zur Übernachtung gefunden und blieben einfach beim Eingang zum Sandfly Bay stehen.
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