










Am nächsten Morgen gings dann 10 Uhr los zur Tour, wir wurden mit einem Ford Transit ca. eine halbe Stunde über Stock und Stein zur Höhle kutschiert, so das mir sogar schon langsam schlecht wurde. An der Höhle angekommen war ich dann auch echt froh das ich aussteigen konnte, nach einem kleinen Fußmarsch waren wir dann auch schon da und bekamen noch Schutzhelm und Licht. Dann ging es auch schon ab in die Höhle, zunächst war von Glühwürmchen noch nicht viel zu sehen als wir dann aber im vom Bach durchflossenen Höhlenteil ankamen, wurden wir angewiesen die Lichter aus zu machen und nach einer Weile zeigten sich immer mehr helle blaue Punkte an der Höhlendecke. Als nächsten stiegen wir dann in ein Schlauchboot, erkundeten den Rest der Höhle vom Wasser aus und das leuchten der Glühwürmchen wurde so hell das wir gar kein Licht mehr brauchten um etwas zu erkennen, das war gerade in den größeren Höhlenteilen echt der Wahnsinn. Nach insgesamt 3 Stunden waren wir dann wieder in Waitomo, es Regnete mal wieder, wir ließen uns aber nicht abschrecken und machten uns auf den Weg zu 3 kostenlosen Natur Attraktionen in der Nähe. Als ersten machten wir Stop an den Marokoppa Falls und siehe da gerade angekommen hatten wir endlich mal wieder Glück und die Sonne zeigte sich von ihrer schönsten Seite. Also ging es natürlich schnell den weg hinunter zu den Falls, die noch mal eine Steigerung zu den vorher gesehenen Bridal Veill Falls darstellten, echt beeindruckend und vor allem mit Sonne. Danach ging es schnell weiter zur Natural Bridge, wir hatten gar keine Vorstellung was uns da erwartete, dort angekommen waren wir aber glaube das erste mal alle ein bischen sprachlos. Die Natural Bridge wurde ihrem Namen wirklich gerecht, es war eine riesige Natürlich entstandene Brücke im Fels unter der noch der Bach lang floss, so was hatte ich wirklich noch nie gesehen. Danach ging es noch zu den Piripiri Caves, einer weitern riesigen Höhle die im Reiseplaner zum selber erkunden ausgeschrieben war. Dort angekommen führte eine Holztreppe hinein, die dann allerdings leider abrupt endete, nach längerem ableuchten mit der Taschenlampe sah man weiter unten einen Pfad und sogar ein Seil das hinunter reichte, allerdings sah das alles nicht ganz geheuer aus. Es schien so wie wenn da wohl mal ein paar Felsbrocken heruntergekommen waren und den früheren Weg blockierten. Ich wäre zwar sehr gerne einmal herunter geklettert, aber die Vernunft und Cordula zusammen siegten, so das ich von diesem Unterfangen abließ. Danach wurde es bereits schon wieder dunkel und wir entschieden uns aber dafür den Rest des Tages zu nutzen um noch unser nächstes Ziel den Puerora Forest Park anzusteuern. Dort angekommen befuhren wir erstmal eine im Regen sehr abenteuerliche Gravel Road (Unbefestigte Straße), bevor wir uns doch lieber entschlossen außerhalb des Waldes einen Stellplatz zu finden, was uns dann auch relativ schnell gelang auf einem DOC Camping Platz, der zur freien Nutzung für alle angelegt war. In der Ferne waren die Lichter des kleinen Örtchens Puerora zu erkennen, aber ansonsten standen wir wieder völlig alleine auf einem Platz am Wald und der Sternenhimmel war schon wieder sehr beeindruckend.
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