









Der Wecker klingelte früh um 7, doch aufstehen wollte keiner so richtig, draußen regnete es in Strömen. Doch da wir uns ja auf halb 10 mit Andree verabredet hatten, quälten wir uns trotz des sehr bescheidenen Wetters heraus und als er mit Vanessa eingetroffen war wurde erstmal die bestmögliche Tagesplanung besprochen. Gegen 10 Uhr ging es dann bei strömenden Regen los, doch nach einer Weile hörte es dann endlich auf zu Regnen und gegen Mittag schien sogar wieder die Sonne. Zwischendurch machten wir bei ein paar schönen Aussichtspunkten Station bis es dann über den Hasst Pass, wieder mitten durch die Alpen ging. Dort begegneten wir einigen sehr schönen Wasserfällen und natürlich auch wieder unserem ständigem Begleiter der total nervigen Sandfly. Am Ende zeigte sich der Pass dann bei schönstem Wetter mit den beiden Bergseen Lake Wanaka und Lake Hawea von seiner besten Seite. Wir mussten immer wieder total fasziniert von dem total blauen Wasser der Seen und dem gewaltigen Bergpanorama im Hintergrund anhalten, das war echt der Wahnsinn oder wie die Neuseeländer sagen würden "fucking awesome". Danach machten wir in Wanaka Station, was wieder am gleichnamigen wunderschönen See lag. Dort schauten wir uns dann noch die verrückte Puzzling World an, mit Hologram Hall, Illusion Room und einem großen Outdoor Labyrinth. Danach ging es dann gleich nochmal auf 2000m hoch und über die Pisa Range mit einer Wahnsinnigen Straße mitten durchs Gebirge, Kurve über Kurve und teilweise einer Mondlandschaft ähnelnd weiter Richtung Queenstown. Auf diesem Weg gab es dann noch echt wunderschöne Aussichten auf die Täler und Bergketten Richtung Queenstown, sowie den wunderschönen See Wakatipu der im übrigen genau am kleinen Örtchen Queenstown liegt. Als wir in Queenstown ankamen, war Helmut restlos begeistert und fühlte sich gleich wie in den Österreichischen Alpen. Dort trafen wir uns nochmal mit unserem Freund Andree im Hostel und überlegten sehr lange wo und wie wir denn nun am besten die Nacht verbringen könnten. Nach langem hin und her fuhren wir in eine Straße neben Andrees Hostel wo sich ein Parkplatz befand, inzwischen war es schon richtig dunkel. Der Parkplatz war aber schon voll belegt, allerdings ging rechts davon noch ein Weg auf den Berg darüber. Dort fanden wir die Fläche eines unbebauten Grundstückes mit super Blick auf das Tal mitten im Wohngebiet, also versuchten wir mal etwas ganz verrücktes und stellten uns einfach dort hin. Dann machten wir noch schön Abendbrot und bis wir einschliefen kam jedenfalls niemand mehr der uns von dannen schicken wollt.
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